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Mobile Welt

Responsive Webdesign - Die bessere Alternative zur App?

Knapp eine halbe Milliarde verkaufter Smartphones im Jahr 2011, 3 Millionen Tablet-PCs und über 100 GB Traffic - die Welt ist "mobile"! Verlagen fällt es aber mitunter recht schwer, sich diesen neuen Begebenheiten anzupassen. Investitionen sind erforderlich, um auch künftig Leser gezielt anzusprechen. Aber ist die App der richtige Weg? Oder sollte man besser auf responsive Webdesign setzen?

472 Millionen verkaufte Smartphones, 2,9 Millionen Tablet PCs und mehr als 100 Gigabyte übermittelte Daten allein im vergangenen Jahr - immer mehr Deutsche sind mobil online. Doch: Um von dieser Entwicklung zu profitieren, müssen Verlage in Online-Angebote investieren, die den Anforderungen der unterschiedlichen mobilen Endgeräte gerecht werden.

"Viele Verlage setzen derzeit ausschließlich auf eigenständige Apps und damit vielleicht auf das falsche Pferd", sagt Bastian Rang von der ipunkt Business Solutions OHG. "Eine mobile Webseite, die zeitgemäße Webtechnologien integriert, kann auf lange Sicht die bessere Wahl sein und gehört 2012 zum Pflichtprogramm."

Der größte Vorteil der mobilen Seiten liegt in ihrer Reichweite. Sie sind mit jedem Gerät, egal von welchem Hersteller, über den Browser erreichbar und es ist nicht notwendig, zuvor zusätzliche Software zu installieren.

Das sogenannte responsive Webdesign, das auf aktuelle HTML 5-, CSS- und Javascript-Technologien zurückgreift, gewährleistet eine optimale Darstellung der Webseite, die sich den unterschiedlichen Displaygrößen anpasst.

Während eine App für jedes Betriebssystem einzeln programmiert werden muss und auch nur für eine bestimmte Displaygröße optimiert ist, garantieren mobile Webseiten so eine plattformunabhängige Funktionalität.

"Zudem müssen Updates, Anpassungen und Neuerungen der mobilen Webseite nicht erst vom App-Store-Betreiber legitimiert werden, sondern lassen sich laufend einpflegen", erläutert Rang. "Das erleichtert nicht zuletzt auch qualitätssichernde Tests und Analysen des Onlineangebots."

Doch wer sich für die mobile Webseite entscheidet, muss nicht gleichzeitig auf die App verzichten. Vielmehr kann es sinnvoll sein, beide Wege parallel zu beschreiten. Letztendlich sind Apps bei den Nutzern sehr beliebt und einfach über den jeweiligen App-Store zu vertreiben.

Darüber hinaus wechselt der Leser, wenn er die App nutzt, nicht ohne weiteres zu Inhalten anderer Anbieter. Liest er im Browser, ist diese Gefahr ungleich höher. Zusätzlich zur mobilen Webseite empfiehlt sich daher eine App, die auf die mobile Webseite zugreift. Der Leser muss so nicht den Umweg über den Browser gehen, sondern startet lediglich die App mit einem Klick auf das Icon.

"Diese Minimalvariante einer App kommt dem Nutzerverhalten der Smartphone- und Tablet-Besitzer entgegen - bei einem verhältnismäßig geringen Aufwand auf Seiten des Anbieters", erklärt Rang.

(Quelle: ots)


 


 

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