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Rostock

Januar 2013 - Verkehrserhebung in Rostock

Die Technische Universität Dresden führt erneut eine umfangreiche Haushaltsbefragung zum Thema Mobilität durch. Rostock und Bereiche des Umlandes gehören zu den mehr ...

...100 deutschen Städten und Gemeinden, die im Rahmen des Forschungsprojektes „Mobilität in Städten – SrV 2013“ zeitgleich befragt werden. Den inhaltlichen Schwerpunkt der Erhebung bildet die Abfrage aller an einem benannten Stichtag zurückgelegten Wege mit den Parametern Uhrzeit, Quelle, Ziel, Zweck und verwendetes Verkehrsmittel. Es werden also nur reine Fakten zum konkreten Verkehrsverhalten am Stichtag erfragt, es werden keine Fragen zu ein mögliches Verhalten für hypothetische Situationen gestellt („Wie würden Sie sich verhalten wenn …“  oder „Tragen Sie ihre Einschätzung auf einer Skala von 1 bis 5 ein“). Auch Personen, die am Stichtag gar nicht unterwegs waren, sind für die Erhebung ausdrücklich von Interesse, denn es soll das durchschnittliche Verkehrsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung erfasst werden.Die Befragung beginnt im Januar 2013 und wird ganzjährig bis Dezember 2013 laufen. Die Adressen der (einmalig) zu befragenden Haushalte wurden aus dem Einwohnermelderegister per Zufallsverfahren gezogen. Mit der Durchführung der Erhebung hat die TU Dresden das Leipziger Institut omnitrend GmbH beauftragt. Die Haushalte erhalten ein Ankündigungsschreiben, in dem sie über die Befragung und über die Einhaltung des Datenschutzes detailliert informiert sowie um ihre Mitwirkung gebeten werden. Die Teilnahme an der Erhebung ist freiwillig, der Landesdatenbeauftragte für den Datenschutz Mecklenburg-Vorpommern wurde über das Vorhaben informiert. Das Projekt „Mobilität in Städten – SrV’ wurde bereits 1972 gestartet mit dem Ziel, eine kontinuierliche Zeitreihe zur Untersuchung des Verkehrsverhaltens aufzubauen. Seitdem folgten mehrere Wiederholungen im Regelabstand von fünf Jahren. Im Jahr 2013 aktualisiert die TU Dresden die damit älteste deutsche Zeitreihe zum Personenverkehr bereits zum zehnten Mal. Der Zusatz SrV im Befragungstitel bedeutet „System repräsentativer Verkehrsbefragungen“ und wird auch als Erinnerung an die Namensgeber aus den 70-iger Jahren beibehalten.Ohne Mobilität ist ein funktionierendes gesellschaftliches Leben nicht möglich. Der Alltag der Menschen ist geprägt durch ihre täglichen Wege im Verkehrsraum. Jeder nutzt dafür Verkehrsmittel wie z.B. Auto, Rad, Bus oder auch nur seine eigenen Füße. Stadt- und Verkehrsplaner sind ständig bemüht, die Erreichbarkeiten zu verbessern, Staus zu verhindern und Ziele der Luftreinhaltung/Lärmminderung und des Klimaschutzes zu erfüllen. Dazu müssen Veränderungen der Mobilität der Bevölkerung rechtzeitig erkannt werden.Die Hansestadt Rostock bittet alle ausgewählten Haushalte, sich an der Befragung zu beteiligen. Nur durch die aktive Mitwirkung möglichst vieler Einwohnerinnen und Einwohner können repräsentative Daten gewonnen werden, die für eine bedarfsgerechte Verkehrsplanung unerlässlich sind. Die Forschungsergebnisse werden der Verwaltung für ihre zukünftigen Planungen zur Verfügung gestellt.

 Weitere Informationen zum Projekt SrV 2013 sind im Internet unter der Adresse http://tu-dresden.de/srv2013 abrufbar.

 

(Redaktion)


 


 

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