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Rostocker Rathausensemble

Innenstadt und Wirtschaft profitieren

Die Sanierung des Rostocker Rathausensembles mit einem Ersatzneubau und der Gestaltung der Außenanlagen ist abgeschlossen.

"Hier ist eine Verbindung von Tradition und Moderne gelungen. Der Zwischenneubau fügt sich in die historische Umgebung ein", sagte Bauminister Harry Glawe anlässlich der Übergabe am Dienstag. "Der modern ausgestattete und barrierefrei errichtete Gebäudekomplex ist ein wichtiger Anlaufpunkt für die Rostocker und zugleich ein Aushängeschild für die Stadt und ihre Gäste."

Das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus hat die Baumaßnahmen von der Sanierung des Rathauses über den Zwischenneubau bis zur Gestaltung des Schustergartens mit 4,8 Millionen Euro aus dem Städtebauprogramm unterstützt. Investiert wurden in das Projekt insgesamt 7,8 Millionen Euro.

"Der barrierefreie Zugang zu Gebäuden und Räumen sowie die Belange des Denkmalschutzes wurden gleichermaßen berücksichtigt, was nicht immer einfach war", sagte Glawe.

Nach der Sanierung des Rathauses mit den Gebäuden Neuer Markt 33/34 sowie Große Wasserstraße 19 und dem Zwischenneubau am Neuen Markt 34 sind jetzt mehrere öffentliche Einrichtungen an einem Ort konzentriert. In den Gebäuden konnten nach 16-monatiger Bauzeit das Ortsamt Mitte, die Ausländerbehörde und die Tourismuszentrale einziehen.

"Die Städtebauförderung konzentriert sich auf das Rostocker Stadtzentrum mit der historischen Altstadt und der Anbindung zum Stadthafen", sagte Glawe. Für das Sanierungsgebiet Stadtzentrum Rostock wurden bisher knapp 186 Millionen Euro Städtebaufördermittel, davon rund neun Millionen Euro EFRE-Mittel, bewilligt. Weiterhin sind über 6,7 Millionen Euro Finanzhilfen für den Rückbau von 2.032 Wohnungen bewilligt worden, die vollständig umgesetzt wurden.

Für Baumaßnahmen in Dierkow, Evershagen, Groß Klein, Holzhalbinsel, Schmarl, Stadtzentrum Rostock, Südstadt, Toitenwinkel und Warnemünde wurden seit 1991 fast 248 Millionen Euro Städtebaufördermittel (einschließlich des Eigenanteils der Stadt) sowie knapp 9,75 Millionen Euro Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereitgestellt.

"Städtebauförderung ist auch Wirtschaftsförderung, es ist ein Programm für den lokalen und regionalen Mittelstand", sagte Glawe. "Jeder Euro Städtebaufördermittel löst private Investitionen aus. Der überwiegende Teil der Aufträge geht hierbei an Unternehmen aus der Region." Insbesondere das regionale Handwerk und die Bauwirtschaft profitieren von der Stadterneuerung. Jeder Euro Städtebaufördermittel stößt bis zu acht Euro weitere öffentliche und private Investitionen an.

(Redaktion)


 


 

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