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Unternehmensberatung

Engagement in Russland

Die langjährige Beratung von Migranten aus den ehemaligen GUS-Staaten brachte „Profil“ - Gesellschaft für Struktur-, Unternehmens- und Personalentwicklung immer wieder auch mit Investoren in diesen Ländern ins Gespräch. Jetzt erhielt „Profil“ den Auftrag zur Beratung eines Unternehmens direkt in Russland.

Ex-Staatssekretär Dr. Joachim Wegrad, Geschäftsführender Gesellschafter von „Profil“: „Das Unternehmen möchte ein europäisches Darlehen zur weiteren Modernisierung und Erweiterung seiner Produktion erlangen. Dazu bedurfte es einer Prüfung des Investitionsvorhabens und der Erstellung eines Businessplanes nach europäischen Standards. Diese Arbeit haben wir in Zusammenarbeit mit GLC Glücksburg Consulting Group in Rostock angenommen.“ Dem folgte im Mai ein Besuch in Kirow und eine Besichtigung des Werkes für die Produktion von großvolumigen Stahlkonstruktionen. Im Rahmen des Besuches konnten alle noch offene Fragen besprochen werden.

Profil-Projektmanager Dr. Michael Seidel erläutert: „Das Unternehmen ist erst 2009 in bestehender Betriebsfläche von sechs Hektar samt Gebäuden von circa 1,5 Hektar mit Anbindung an die Transsibirische Eisenbahn und das Fernstraßennetz gegründet worden und beschäftigt heute etwa 400 Arbeitskräfte. Moderne halbautomatische Stanzen aus Spanien, Schweißroboter aus Deutschland und eine Feuer-Verzinkungsanlage aus Italien sorgen für hohe Leistungen in hervorragender Qualität.“ Damit sei das Unternehmen eines der wenigen, die von der Staatlichen Netzagentur Russlands bisher für die Produktion der Stützen für Überlandstromleitungen zugelassen wurde. Die Netzagentur ist für 2 Millionen Kilometer Stromleitungen verantwortlich, ein staatliches Investitionsprogramm sieht in den nächsten Jahren die Erneuerung und Erweiterung dieses Energienetzes vor.

Bei dem Besuch haben die deutschen Partner nach eigenen Angaben den Geist der Erneuerung und auch den Wunsch nach direkter Zusammenarbeit mit Westeuropa in der Region Kirow gespürt. Die Bevölkerung in der Stadt nimmt wieder zu, Wohnungen werden gebaut und neue Betriebe entstehen. Dr. Wegrad abschließend: „Wir sind von der Entwicklung des Unternehmens in der kurzen Zeit und den wirtschaftlichen Aussichten sehr beeindruckt. Die geplanten Investitionen auf weiteren vier Hektar Betriebsfläche werden sich schnell rentieren und das Werk weiter wachsen lassen.“

(Redaktion)


 


 

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