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Schmerzmittel

Schmerzmittel im Breitensport kein tabu

Jeder sechste Sportler in Mecklenburg-Vorpommern hat beim Training oder im Wettkampf schon zu Schmerzmitteln gegriffen.

Selbst bei einer akuten Verletzung wie einer Bänderdehnung oder einem verstauchten Knöchel gönnt nur jeder zweite Freizeitsportler im Nordosten seinem Körper eine Verschnaufpause. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). In den Ländern Nordrheinwestfalen, Bayer und Baden- Württemberg nimmt sogar jeder vierte Freizeitsportler Medikamente ein.Gerade wer stark leistungsbezogen trainiert, wolle trotz solcher Blessuren oft nicht auf das Training oder den Wettkampf verzichten. So fällt auch der Griff zu frei verkäuflichen Arzneimitteln nicht schwer: 23 Prozent der Mecklenburger und Vorpommern finden es in Ordnung, sich beim Sport auch unabhängig von einer Verletzung mit Ibuprofen, Diclofenac und Co. zu dopen.
Auf die Frage, welche weiteren Produkte bei Sport unterstützend genutzt werden, gaben sieben Prozent der Mecklenburger und Vorpommern auch Mittel zur Leistungssteigerung oder zum Muskelaufbau an - so viel wie in keinem anderen Bundesland (durchschnittlich zwei Prozent).
Zum Hintergrund:Für die bevölkerungsrepräsentative Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im September und Oktober dieses Jahres im Auftrag der TK 1.009 deutschsprachige Personen ab 18 Jahren zu ihrem Sportverhalten befragt. Viele weitere Ergebnisse der Umfrage enthält der aktuelle TK- Medienservice "Bewegung und Gesundheit – Der große TK-Sportreport", der unter www.tk.de/lv-mecklenburgvorpommern mit Fotos und Infografiken zum kostenlosen Download bereit steht.

(Redaktion)


 


 

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