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„Nordmetall-Cup“

Regionalmeisterschaft „Formel 1 in der Schule“ Mecklenburg-Vorpommern

2 Teams fahren zur Deutschen Formel 1- Meisterschaft

Wer die Konstrukteurswertung bei der Formel 1 gewinnen will, muss früh anfangen zu üben. Welche fantastischen Ergebnisse dann selbst 14jährige erzielen, konnte man am Wochenende in der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald beim „Nordmetall-Cup“ erleben. Der Wettbewerb der Nordmetall- Stiftung bringt die Formel 1 als Technik- und Wirtschaftsprojekt in die Schule. Er ist Teil einer weltweiten Meisterschaft, für die Schüler einen etwa turnschuhgroßen Formel-1-Flitzer am Bildschirm konstruieren, computergesteuert aus einem Holzblock fräsen und dann im Wettkampf auf die Rennstrecke schicken. Es gewinnt aber nicht einfach der schnellste Wagen, sondern die beste Gesamtleistung. Und so erstellen die Jungen und Mädchen als Konstrukteur, Produktionsingenieurin oder Grafikdesigner nicht nur die Rennwagen im Team, sondern auch Marketingpläne, Präsentationen und Boxenstände.

Seit Jahren wächst bei den Schulen die Begeisterung für dieses Projekt. 2012 nehmen norddeutschlandweit über 70 Teams mit über 200 Schülern teil. Landesmeister Mecklenburg-Vorpommern wurde das Team X-TX-T[R]EAM vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, das damit auch für die Deutsche Meisterschaft Anfang Mai in Stuttgart qualifiziert ist. Begleitet wird es von dem Junior-Landessieger in der Altersklasse bis 15 Jahre, dem Team Burning Sharks

MV-Vizemeister wurde das Team CNEngineering ebenfalls vom Richard-Wossidlo-Gymnasium aus Waren (Müritz). Den dritten Platz eroberte das Team GeneTec vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Greifswald. Die Sonderpreise gingen an die Teams X-TX-T[R]EAM (beste Konstruktion und schnellstes Auto), Seaslider, KGS Rövershagen (beste Präsentation) und Skyliner, KGS Rövershagen (bestes Portfolio). Für die beste Team-Box in der Boxengasse wurde das Team GeneTec von der Jury ausgezeichnet.

Die Nordmetall-Stiftung, gegründet vom gleichnamigen Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie, will mit dem Wettbewerb mehr Schülerinnen und Schüler im Norden für Industrieberufe interessieren: „Eine Ausbildung oder ein Studium in technischen Berufen ist nicht nur spannend, sondern bietet auch einen krisensicheren Arbeitsplatz und hervorragende Verdienstmöglichkeiten. Beim Nordmetall-Cup können junge Menschen einen ersten Eindruck von der Metall- und Elektroindustrie bekommen und dies für ihre Berufsorientierung nutzen. Spaß macht die Teilnahme am Wettbewerb sowieso“, erläutert Peter Golinski, Bereichsleiter Bildung und Wissenschaft der Nordmetall-Stiftung.

Seit Herbst 2011 haben sich Schüler zwischen 11 und 18 Jahren aus ganz Norddeutschland auf ihr jeweiliges Landesfinale vorbereitet. Mit einer Gaspatrone im Heck schaffen die Flitzer auf einer speziellen Rennbahn bis zu 80 km/h. Neben der Schnelligkeit entschieden auch das Marketingkonzept und die Präsentation vor einer Fachjury über Sieg oder Niederlage.

Die Meister aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen stehen schon fest. Gemeinsam mit ihren Kollegen aus dem Nordosten fahren sie aber nicht nur zur Deutschen Meisterschaft, sondern bei Erfolg dort vielleicht sogar noch zur Weltmeisterschaft. Bei der WM im vergangenen Jahr in Singapur hat ein Nordmetall-Cup-Team aus Hamburg sensationell den zweiten Platz errungen.

Quelle: Rolf Werner Formel1 in der Schule gGmbH /Peter Golinski
NORDMETALL-Stiftung

(Redaktion)


 


 

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