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Seehafen Stralsund investiert

Der Seehafen Stralsund hat sich zu einem leistungsfähigen Logistikzentrum in Vorpommern entwickelt. "Der Hafen steuert in diesem Jahr mit 1,6 Millionen Tonnen auf einen Rekordumschlag zu", sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe am Donnerstag bei einem Besuch.

"Die Zunahme des Hafenumschlags erfordert zusätzliche Umschlags- und Lagerkapazitäten und die entsprechenden Investitionen." Glawe übergab einen Förderbescheid in Höhe von 225.000 Euro, mit dem zusätzliche Rangiertechnik und eine Beregnungsanlage ermöglicht werden.

Insbesondere im Bereich des Umschlags von Reagips hat sich eine rasante Entwicklung ergeben. Reagips wird aus den Abgasen von Rauchgasentschwefelungsanlagen (Abk. "REA") gewonnen. Der so gewonnene Gips ist chemisch identisch mit dem in der Natur vorkommenden Gips und wird vor allem in der Gips- und Zementindustrie zur Herstellung von Baustoffen verarbeitet. Seit Beginn des Umschlags von REA-Gips im Seehafen Stralsund im Jahr 2000 vor allem nach Skandinavien ergab sich eine Steigerung von anfänglich 40.000 t pro Jahr auf prognostizierte 500.000 t für 2011.

Der Hafen bietet gute Voraussetzungen für das Handling eines umfangreichen Gutartenspektrums wie trockene Massengüter, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Metalle und Reagips. Die Hansestadt Stralsund beabsichtigt, künftig die nördliche Hafeninsel verstärkt für touristische Nutzungen zu entwickeln. Auch das Ozeaneum befindet sich auf der nördlichen Hafeninsel (Stadthafen).

Die SWS Seehafen Stralsund GmbH ist Eigentümerin und Betreiberin des Seehafens Stralsund, Gesellschafter ist die SWS Stadtwerke GmbH Stralsund. Das Unternehmen hat 42 Beschäftigte.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

(Redaktion)


 


 

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