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Auszeichnung

Bestenehrung für IHK-Absolventen

Karrierestart gelungen – Gute Perspektiven in MV

In Rostock sind am Mittwoch 120 der besten Auszubildenden und Umschüler aus den Winter- und Sommerprüfungen der Industrie- und Handelskammer ausgezeichnet worden. "Für die Nachwuchskräfte aus 50 anerkannten Ausbildungsberufen ist der Karrierestart gelungen. Sie haben gute Perspektiven in Mecklenburg-Vorpommern", sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel bei der Bestenehrung.   

Unter den Besten sind unter anderem Hotel- und Restaurantfachleute, Chemielaboranten, Mediengestalter, Konstruktionsmechaniker, Technische Zeichner, Verkäufer, Elektroniker, Beschichtungstechniker und Tierpfleger. Seidel würdigte die Azubis und das Engagement der vielen ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Prüfungsausschüsse und der vielen in Lehre und Organisation Beschäftigten. 32 der geehrten Berufsbesten wurden in das Begabtenförderprogramm "Berufliche Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aufgenommen. Hier wird die fachliche Fortbildung über drei Jahre finanziell mit bis zu 5.100 Euro für Bildungsaktivitäten unterstützt. "Meisterweiterbildungsstipendium" mit Fachhochschulstudium für qualifizierte Meister und die Einführung der "Meisterprämie" sind weitere Maßnahmen für die Unterstützung der  Aus- und Weiterbildung von Fachkräften.

"Die Sicherung eines qualifizierten Fachkräftenachwuchses ist eine der wichtigsten Aufgaben für Wirtschaft und Politik", sagte Seidel. In Kooperation mit den drei Industrie- und Handelskammern läuft die Fachkräftekampagne "Durchstarten in MV - Dein Land, deine Chance" (www.durchstarten-in-mv.de) zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses. "Damit ermutigen wir junge Schulabgänger, ihren beruflichen Weg im eigenen Land zu gehen und informieren über die bestehenden beruflichen Ausbildungs- und Karrierechancen", sagte Seidel. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Kampagne aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern hat sich grundlegend gewandelt. Die Aussichten auf eine attraktive und anspruchsvolle Ausbildung und Arbeit mit guten Entwicklungsmöglichkeiten sind heute besser denn je. "Das ist die positive Seite der Medaille, die andere Seite ist der wachsende Bedarf an Fachkräften, für den die Unternehmen zunehmend in Konkurrenz stehen", sagte Seidel.

In diesem Jahr haben 9.452 Jugendliche die allgemein bildenden Schulen verlassen, so wenige wie noch nie. Landesweit waren im August bei den vier Arbeitsagenturen 11.059 betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet, denen aber nur 8.692 Bewerber gegenüberstanden. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen lag bei 3.033, die Zahl der unversorgten Bewerber bei 1.755.

"Allerdings fällt der Ausbildungsplatz nicht vom Himmel, gute schulische Leistungen und ein überzeugendes Auftreten werden  nach wie vor von den Unternehmen gefordert", sagte Seidel. "Aber die Rahmenbedingungen verbessern sich, immer mehr Unternehmen beteiligen sich an der Berufsorientierung. Sie gehen auf regionale Berufsmessen und in die Schulen, stellen Praktikumsplätze und Ferienjobs zur Verfügung. Sie versuchen jetzt, mit guten Angeboten den Nachwuchs zu werben."

(Redaktion)


 


 

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