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Stadtplaner

Zukunftsquartier Werdervorstadt im Bundeswettbewerb ausgezeichnet

Die Schweriner Stadtplaner haben erneut einen Preis gewonnen. Vom Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Peter Ramsauer wurde das Konzept „Zukunftsquartier Werdervorstadt“ im Bundeswettbewerb des Programms Städtebaulicher Denkmalsschutz ausgezeichnet.

.... „Schwerin zeigt, wie integrierte Konzepte auf der Quartiersebene aussehen können“, lobte die Wettbewerbsjury. Der Jury gefielen sowohl der integrierte Ansatz als auch die frischen Ideen zur Entwicklung und Umgestaltung des am Rande der historischen Innenstadt gelegenen Stadtteils aus dem 19./20. Jahrhundert, der sich u.a. mit der Erschließung des Wohngebiets Waisengärten und der Umsetzung des Bauprojekts an der denkmalsgeschützten Werderklinik auf dem Weg zu einem beispielgebenden Zukunftsquartier befindet. „Die Erhaltung und Erneuerung von Stadtstruktur und Stadtgestalt sowie die städtebauliche Erneuerung der Innenstadt ist seit der Wende ein vorrangiges Ziel der Stadtentwicklung Schwerins“, so Baudezernent Dr. Wolfram Friedersdorff, der die Auszeichnung in Berlin entgegen nahm. Mit dem Beschluss des Klimaschutzkonzepts 2012 hat sich die Landeshauptstadt außerdem das Ziel gesetzt, bis 2050 „CO2 – neutral“ zu werden. Ein wesentliches Handlungsfeld dafür liegt im Bereich der energetischen Sanierung des Gebäudebestandes. Mit dem Wettbewerbsbeitrag „Zunkunftsquartier Werdervorstadt“ zeigt die Landeshauptstadt auf, mit welchen Maßnahmen und Methoden die Klimaschutzziele in diesem Handlungsfeld unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes und der Baukultur erreicht werden können. Das Entwicklungskonzept verbindet Maßnahmen zum Klimaschutz und zum Erhalt der Werdervorstadt in einer integrierten Gesamtstrategie. Ideenreiche Schlüsselprojekte wie Wärme aus der Tiefe, ein Generationenpark sowie die Öffnung der Uferkante durch einen Rad- und Fußweg als „Energiebahn“ sind in die städtische Entwicklungsplanung eingebunden. Mit dem „Klimapakt“ wird umweltfreundliches Handeln von Bürgern und Eigentümern durch freiwillige Selbstverpflichtungen gefördert.
Mit dem Bundeswettbewerb ‚Historische Stadtkerne – integriert denken und handeln‘ waren die teilnehmenden Kommunen mit historischen Stadt- und Ortskernen sowie historischen Stadtquartieren aufgefordert, integrierte, städtebauliche Entwicklungskonzepte für diese Bereiche zu erarbeiten bzw. bereits vorliegende Konzepte zu überarbeiten. Die Aspekte von Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energieeinsparung sowie erneuerbaren Energien waren dabei ebenso wie die Belange von Baukultur, Stadtbild- und Denkmalpflege zu integrieren.

(Redaktion)


 


 

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