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Konzerterlös an Stiftung step21

Reinerlös des 9/11 Gedenkkonzerts mit Daniel Hope geht an die Initiative für mehr Toleranz und Verantwortung

Am 10. September gab Daniel Hope mit Musikern aus New York und Hamburg im Schweriner Dom bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern ein Gedenkkonzert für die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001. Den Reinerlös dieser Veranstaltung in Höhe von 5.000 Euro haben die Festspiele nun an die Stiftung „step21 – Initiative für Toleranz und Verantwortung. Jugend fordert!“ gespendet.

Daniel Hope, Künstlerischer Direktor der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: „Beim Gedenken an dieses schreckliche Datum dürfen wir nicht nur im Zurückblicken verharren, sondern müssen uns alle für ein friedliches Miteinander verantwortlich fühlen. Indem sie Jugendliche darin bestärkt, Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen, leistet die Stiftung step 21 dafür einen unverzichtbaren Beitrag.“

Sonja Lahnstein, Gründerin und Vorstandsvorsitzende der Stiftung step21: „Die Spende vom Gedenkkonzert der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern bedeutet uns sehr viel und gibt der Stiftung Step21 Mut und Motivation , die wichtige Arbeit für unsere jungen Menschen fortzusetzen.“

Anlass für die Gründung der gemeinnützigen Initiative step21 im Jahr 1998 waren ausländerfeindliche Übergriffe in den neunziger Jahren. Mit ihrem medienpädagogischen Programm will die Stiftung Kinder und Jugendliche darin bestärken, Selbstbewusstsein und Rückgrat zu entwickeln, um gegen Unrecht, Diskriminierung und Gewalt aufzustehen und als Vorbild zu wirken. In den letzten zehn Jahren konnte step 21 mit rund 300 regionalen sowie internationalen Projekten und Wettbewerben mehr als eine Millionen Jugendliche und rund 14.000 Schulen und Jugendeinrichtungen erreichen. Schirmherr von step21 ist der jeweils amtierende Bundespräsident.

Das Gedenkkonzert am 10. September im Schweriner Dom gestaltete Daniel Hope mit Musikern der New Yorker Carnegie Hall (Academy of Carnegie Hall, The Juilliard School, and the Weill Music Institute) sowie Marius Nichiteanu (Viola), Niklas Schmidt (Violoncello) und Sophie Lücke (Kontrabass). Musikalischen Ausdruck fand das Gedenken unter anderem in den Metamorphosen von R. Strauss, der Elegie von Strawinsky, Barbers Adagio und Ravels Kaddisch. Durch eindringliche Wortbeiträge prägten außerdem Domprediger Volker Mischok, der Gründer und Direktor der American Academy in Berlin, Gary Smith, und der Berliner Regisseur Neco Çelic das Konzert.

Die Carnegie Musiker waren bereits zum zweiten Mal bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Daniel Hope hatte den Austausch mit der Academy sowie mit der Chamber Music Society vom Lincoln Center 2010 initiiert, um den Austausch zwischen den Festspielen und Amerika zu stärken.

Weitere Informationen finden Sie unter www.festspiele-mv.de oder www.step21.de

(Redaktion)


 


 

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