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Das "wonderliche" Frl. von der Alb

Frl. "Wommy Wonder", das Mädel von der Alb das uns Stadtbewohner doch ganz schön ins Schwitzen bringt. Mal abgesehen von der Bauchmuskulatur, die in diesen Stunden gut trainiert wird ist es wahrlich "wonderlich" aber auf keinen Fall verlorene Zeit. Definitiv eine "schöne Bescherung" für den ersten Weihnachtsfeiertag.

Dieses konnten viele der Gäste der "schönen Bescherung" am eigenen Leib erfahren. Bei Wommys Frage wer denn heute hier so unbedarft reingeschneit sei, also sprich die Karten unter dem Baum gefunden habe, waren es doch so einige des ausverkauften Saales. Nun, wer seine Karten umgetauscht hat dem sei auf diesem Wege gesagt: "dumm gelaufen".

Auf die im Sommer mit dem "Goldenen Kulturmagazin" ausgezeichnete Aufführung "Wonderbar" war die "Schöne Bescherung" sicherlich ein weiterer sehr gelungener Schachzug der lokalen Travestiekünstlerin Wommy Wonder. Frisch, frech, spritzig und mit gehöriger Selbstironie führten sie und ihre Gäste Schwester Bärbel, France Delon und BlueBoyBernie die Zuschauer durch den Abend.

BlueBoyBernie eröffnete den Abend mit Musikkabarett. In seiner ruhigen aber eigenen Art schaffte er es sofort das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Seine Art und Weise den Blues, Soul und auch Flamenco mit eigenem spitzfindigem Text zu vermischen bringt den Zuhörer schnell in gute Laune. 

Frl. Wommy Wonder begeisterte das Publikum mit ihren Geschichten und Liedern. Seit 1984 haucht Michael Panzer ihr das Leben ein, noch heute mit viel Spaß an der Freude. Das war gestern im Theaterhaus Stuttgart deutlich zu spüren. Wommy ist wahrhaftig eine Größe der Bühne. Mit ihrem Markenzeichen der Turmfrisur und Stöckelschuhen bringt sie es auf bis zu 2,42 m. Ganz erstaunlich auch wie viel passende Garderobe zu Weihnachten sich im Kleiderschrank einer Diva befinden. Nun bleibt zu hoffen dass es auch 2013, am ersten Weihnachtsfeiertag, wieder eine "schöne Bescherung" gibt. Weihnachten bekommt durch Wommys Philosophien jedenfalls eine ganz neue Bedeutung. 

France Delon alias Frank Conrady tat mit ihrer provozierenden, schnellen Kommunikation ein Übriges um die Lachmuskeln zu strapazieren. In ihrer saloppen Art erzählte sie von Kreuzfahrten, anstrengenden Rückflügen und schmerzenden Füßen. Mit Liedern und ihren sehr frechen, frivolen Texten begeisterte sie die Zuschauer auch im Duett mit Wommy.

Durch den Abend begleitete auch Schwester Bärbel. In Ihrer fast schüchternen aber doch aufgeschlossenen Persönlichkeit begrüßte sie das Publikum schon beim Einlass. Vor Beginn der Aufführung ging sie auch durch die Reihen. Dabei konnte man beobachten das Schwester Bärbel ihre eigene Fangemeinde im Theaterhaus hat. Immer wieder begeisterte sie mit ihren kurzen Einlagen. In ihr geheimes Tagebuch würde wohl Mann(Frau) gerne einmal einen Blick werfen.

Als Frau Schäufele, die letzte Putzfrau vor der A8, dann zu früh zum Putzen erschien , wurden die letzten Lachreserven der Zuschauer mobilisiert. In ihrer massiven Art rückte sie sowohl verbal als auch in ihrer ganzen Erscheinung manchem Zuschauer gehörig auf die Pelle. Eine typisch schwäbische „Putze“ mit ihrer ganz persönlichen Sicht auf die Dinge. 

Selbst sportlich gab es was zu sehen:
Jens Schmitt zeigte mit beindruckender Körperbeherrschung auf zwei Rädern warum er der amtierende Weltmeister der Radakrobaten ist. 

"Double Action Cooperation" zeigte eine Artistic- und Kampfkunst-Show. 

Wommy Wonder’s schöne Bescherung war auf jeden Fall eine absolute Bereicherung zum Abschluss des Jahres. Ein Besuch der zahlreichen Auftritte empfiehlt die BON Redaktion auf jeden Fall. Die Termine sind unter anderem auf der Homepage von Frl. Wommy Wonder zu finden. Text:BEck

(Redaktion)


 


 

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