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Piercings können zu Erfrierungen führen

Bei Minusgraden ist es auch die nächsten Tage in Mecklenburg-Vorpommern bitterkalt. Besonders aufpassen bei den eisigen Temperaturen müssen Piercing-Liebhaber: Schon bei knapp unter null Grad....

...kann es zu Erfrierungen kommen. Der Grund: Metall ist ein besserer Wärmeleiter als Fettgewebe und kühlt sich daher schneller ab. Besonders unbedeckte Körperstellen wie Nase, Lippen und Augenbrauen sind daher gefährdet. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Schwerin rät Fans des metallischen Körperschmucks, bei Minusgraden die Ringe und Stecker zu entfernen. Sonst drohen Störungen der Blutzirkulation bis hin zu schmerzhaften Erfrierungen an den gepiercten Körperstellen.
Vor Erfrierungen schützt am besten warme und angemessene Kleidung. Mehrere dünne Schichten nach dem Zwiebelschalenprinzip übereinander getragen, bieten einen guten Kälteschutz und sind trotzdem atmungsaktiv. Schuhe sollten eine dicke Sohle haben - sie isoliert gegen Kälte. Fäustlinge wärmen besser als Fingerhandschuhe. Eine fettreiche Creme gibt einen zusätzlichen Schutzmantel vor Kälte. Außerdem ist eine Mütze wichtig, da 30 Prozent der Körperwärme über den Kopf verloren geht. Glühwein, Grog und Co. sind tabu. Alkohol ist ein trügerischer Wärmespender. Man hat zwar ein wohliges Gefühl, der Körper kühlt durch erweiterte Gefäße aber viel schneller aus.

(Redaktion)


 


 

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