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Damit beim Sport die Luft nicht wegbleibt

Etwa jeder zehnte Deutsche leidet an Asthma – Kinder sind besonders häufig betroffen. Doch gerade wenn die Luft knapp wird, sollte man sich bewegen, anstatt wegen der Atemnot in eine Bewegungslosigkeit zu verfallen. Sportliche Aktivitäten und ein guter Trainingszustand...

...sind bei Asthma sehr sinnvoll. Bei gleicher Leistung atmen Trainierte deutlich weniger als Untrainierte. Dies teilt die Techniker Krankenkasse (TK) in Schwerin mit.

Und so gelingt der Einstieg: Wenn der individuell richtige Sport gefunden wurde, sollte mit kurzen, wenig belastenden Trainingseinheiten begonnen werden. Danach kann man sich langsam steigern. So bekommt der Körper die nötige Zeit, sich an die Anstrengung zu gewöhnen. Die Atemwege können sich so sukzessive an die gesteigerte Atmung anpassen. Damit ist die Gefahr der Hyperventilation, also der akuten Luftnot, deutlich geringer.

Damit beim Sport die Luft nicht wegbleibt, gibt die TK folgende Tipps:

· Kein Schnellstart: Für Asthmatiker ist die Aufwärmphase besonders wichtig. Danach langsam mit der sportlichen Aktivität beginnen.
· Zu große Anstrengungen sind für Asthmatiker Gift. Sie sollten vermeiden, ihren Körper zu schnell und zu stark zu belasten.
· Wer ein Asthmaspray verwendet, sollte dies – nach vorheriger Absprache mit dem Arzt – fünf bis 15 Minuten vor dem Start anwenden.
· Notfallmedikamente und Peak-Flow-Meter sollten für den Fall des Falles auch während des Sports stets parat sein.
· Keine Alleingänge: Wer alleine trainiert, riskiert im Notfall ohne Hilfe auskommen zu müssen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.tk.de

(Redaktion)


 

 

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