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Uni Greifswald

Länger leben, länger arbeiten - aber gesund

Mehr als 15 Jahre Erfahrung aus der Gesundheitsforschung und der SHIP-Studie (Study of Health in Pomerania) sollen jetzt für die betriebliche Prävention nutzbar gemacht werden. Die Universitätsmedizin Greifswald diskutiert betriebliche .....

Präventionszentren, mit denen die Herausforderungen der Zukunft besser bewältigt werden sollen. Das betrifft insbesondere das aufgrund der Bevölkerungsentwicklung immer längere Arbeitsleben. Am Dienstag, dem 4. September 2012, lädt der Forschungsverbund Community Medicine zu einem Workshop zur „Betrieblichen Prävention“ ein, auf dem gemeinsam mit Unternehmern der Region die zukünftige Zusammenarbeit in diesem Bereich ausgelotet werden soll (s. Programm). Die Vertreter der Medien sind herzlich zum Workshop eingeladen,

„Große demographische Herausforderungen unserer Zeit verändern stetig das Verhältnis zwischen Mitarbeitern und Unternehmen. Qualifizierte Mitarbeiter sind wichtige Garanten des unternehmerischen Erfolgs und der Erhalt ihrer Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit sind entscheidende Standortfaktoren“, sagte Prof. Reiner Biffar (Foto), Sprecher des Forschungsverbunds Community Medicine. „Auch bei der Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter spielen zusätzliche Angebote des Arbeitgebers aus dem Gesundheitsbereich zunehmend eine entscheidende Rolle. Durch gezielte und gut organisierte Präventionsuntersuchungen ist es heute möglich, den Mitarbeitern spezifische individuelle Risiken aufzuzeigen, um ihnen frühzeitig die Chance zu geben, gegensteuern zu können.

Für die betriebliche Gesundheitsvorsorge soll das Know-how aus den bevölkerungsrepräsentativen Untersuchungen von mehr als 7.000 Menschen aus Vorpommern künftig gezielt eingesetzt werden.  „Greifswalder Wissenschaftler haben stationäre und mobile Untersuchungszentren entwickelt und erfolgreich betrieben“, erläuterte Biffar. Präventionszentren können abhängig von der Unternehmensgröße und den Teilnehmerzahlen regional an festen Standorten oder mobil unter Einbeziehung von Partnerunternehmen organisiert werden. Für die Region Greifswald und Umgebung sind betriebliche Präventionsuntersuchungen in Anlehnung an das SHIP-Untersuchungszentrum mit einem auf die Inhalte der Prävention fokussierten Programm organisatorisch möglich, so dass auf einen funktionierenden Ablauf zurückgegriffen werden kann. Weitere Zentren in Mecklenburg-Vorpommern sind in der Planung.

„Wir möchten mit Hilfe unseres Workshops intensiver mit Unternehmen in einen Dialog eintreten, um gemeinsame Strategien zu diesem zukunftsweisenden Thema diskutieren und für das Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern aufbauen zu können. Länger leben bedeutet länger arbeiten, dabei muss die Gesundheit eine besondere Rolle spielen.“

(Redaktion)


 


 

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