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Anti-Mobbing: Webinar statt Seminar

Im Carolinum Neustrelitz findet heute das erste von 40 sogenannten Webinaren zur Cybermobbing-Prävention statt. Dabei wird das Seminar ins Internet (Web) verlegt und somit zum Webinar. In einer Art Videokonferenz können Schüler ortsunabhängig und live per Chat Fragen stellen.

Die Rostocker Rechtsanwältin Gesa Stückmann führt das Webinar durch und klärt die Schüler über das Mobbing via Internet ( Cybermobbing ) auf. Auf diese Weise nähern sich die Jugendlichen dem Thema auf einem modernen und interaktiven Weg. Darüber hinaus werden Betroffenen und Beteiligten Handlungsoptionen aufgezeigt. Die Techniker Krankenkasse (TK) fördert diese Webinare im Jahr 2013 mit 5.000 Euro.

Virtuell und anonym fallen Kinder und Jugendliche heute im Internet gezielt übereinander her. Oft mit fatalen Folgen. Eine repräsentative Studie der TK unter Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren zeigt: Mehr als jeder Fünfte im Land war schon einmal Opfer des Mobbings via Internet – bundesweit war es sogar mehr als jeder dritte Jugendliche. Vor zwei Jahren stellte die TK den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern rund 600 Anti-Mobbing-Koffer zur Verfügung. Diese wurden jetzt um das Modul "Cybermobbing" erweitert.

"Die Attacken aus dem Internet bleiben nicht ohne Folgen: Zwei von drei Betroffenen fühlen sich verletzt und sind wütend. Zudem können durch Cybermobbing auch gesundheitliche Probleme entstehen: Jeder zehnte Jugendliche reagierte mit Kopfschmerzen auf die Angriffe. Deshalb unterstützen wir die Schulen bei derartigen Projekten", betont Dr. Volker Möws, Leiter der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern.

Die TK unterstützt ganzheitliche und umfassende Präventionskonzepte auch weiterhin. In den vergangenen Jahren wurden bereits 138 pädagogische Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern mit insgesamt rund 400.000 Euro gefördert. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter www.tk.de, Webcode: 039340.

Zum Hintergrund:
Für die repräsentative Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TK bundesweit rund 1.000 in Privathaushalten lebende deutschsprachige Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren zu ihrem Internet-Nutzungsverhalten und Cybermobbing befragt.

(Redaktion)


 


 

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