Weitere Artikel
Windkraftturbinen

Produktionswerk für getriebelose Windkraftturbinen entsteht

Das Bauschild steht, die erste Phase der Baugrunderkundung hat begonnen. Am Dienstag, den 23. April 2013, sind im maritimen Industrie- und Gewerbegebiet „Franzenshöhe“ von Stralsund die vorbereitenden Erdarbeiten zum Bau einer Produktionsstätte für Windkraft-turbinen gestartet worden.

Geplant ist, auf dem Gelände eine ca. 6000 Quadratmeter große Fertigungshalle zu errichten. „Dort werden künftig neuartige getriebelose Turbinen für Onshore-Windräder montiert“, sagt Wolfgang Trüschel, Geschäftsführer der New Global Financial GmbH (NGF). Das Hamburger Unternehmen, spezialisiert auf Investments in der Windenergie-Branche, hat eigens im Gewerbegebiet „Franzenshöhe“ ein 2,5 Hektar großes Grundstück erworben. „Wir haben uns für den Produktionsstandort Stralsund entschieden, weil die vorhandene Infrastruktur perfekt zum Investitionsprojekt passt“, ergänzt Trüschel. Über den Autobahnzubringer A20 und die Wasserstraße Strelasund können die im Werk „Franzenshöhe“ künftig montierten Windkraftanlagen europaweit transportiert werden.

Die Bauantragsunterlagen für die neue Produktionsstätte werden in den nächsten sechs bis acht Wochen vorliegen und eingereicht, kündigt Uwe Clemens, Manager der in Stralsund ansässigen MEC Mobility Energy Consult GmbH, an. MEC ist verantwortlich für das Projekt-management. Bei planmäßigem Verlauf des Genehmigungsverfahrens könnte Ende August die Grundsteinlegung erfolgen. Mit der schlüsselfertigen Errichtung der Montagehalle wurde die Goldbeck Ost GmbH beauftragt. Das Bauunternehmen hat seinen Sitz in Rostock.

Vorgesehen ist, zunächst zwei Varianten der getriebelosen Windkraftturbinen in Stralsund zu produzieren. Es handelt sich bei der innovativen Technik um Prototypen. Die Produktions- und Serienreife soll auch mit Unterstützung von Fachkräften der Fachhochschule Stralsund zeitnah erreicht werden. New Global Financial investiert ca. 13 Millionen Euro in den neuen Produktionsstandort „Franzenshöhe“. Im Werk werden ca. 60 qualifizierte Arbeitsplätze ent-stehen. Dass das Vorhaben am Dienstag in praxi gestartet werden konnte, sei auch ein Verdienst des Amtes für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing der Hansestadt Stralsund sowie des Unternehmerverbandes Vorpommern, würdigte NGF-Geschäftsführer Wolfgang Trüschel die „hervorragende jahrelange Zusammenarbeit“ mit der städtischen Behörde und der regionalen Wirtschaft.

(Redaktion)


 


 

Windkraft-turbinen
Stralsund
Gewerbegebiet Franzenshöhe
Produktionsstätte
Dienstag
Global Financial

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Windkraft-turbinen" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: