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Zahlungsverkehr

Countdown zur SEPA-Umstellung läuft - Jetzt auf die neuen Verfahren einstellen

Am 1. Februar 2014 wird der bargeldlose Zahlungsverkehr in Europa vereinheitlicht. Das bedeutet, dass Überweisungen und Lastschriften in und zwischen allen 33 SEPA-Ländern nach einheitlichen technischen und rechtlichen Regeln abgewickelt werden.

Vor allem Firmen und Vereine müssen sich auf den neuen Zahlungsstandard einstellen.

Mehr als 200 Gäste begrüßte Björn Mauch, Sparkassen-Abteilungsleiter Firmenkunden, kürzlich zur SEPA -Veranstaltung im Schweriner Capitol. Im Fokus der Veranstaltung stand der ab dem 1. Februar 2014 geltende einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum „Single Euro Payments Area“ - kurz: SEPA. Die Vereinheitlichung erlaubt dann in Europa nicht nur grenzüberschreitend bequemes und schnelles Bezahlen mit der Überweisung, sondern auch per Lastschrift. Das bedeutet unter anderem auch, dass sich ab diesem Stichtag die derzeitigen Lastschriftverfahren verändern. Aus ihnen werden SEPA-Basis-Lastschrift und SEPA-Firmen-Lastschrift.

Hierfür sind einige Vorbereitungen zu treffen, die der Zahlungsverkehrsexperte Hartmut Richter von der Norddeutschen Landesbank Unternehmern sowie Vertretern von regionalen Vereinen nahe brachte. „Die Umstellung auf den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehr erfordert einige Aktivitäten. Viele unserer Kunden wie Kleingewerbetreibende und Vereine haben nicht geahnt, was da auf sie zukommt und stehen jetzt vor großen Herausforderungen“, erklärt Mauch.

Die Sparkasse ist auf SEPA vorbereitet. So sei es kein Problem, Kontonummern und Bankleitzahlen automatisch auf die internationale Kontonummer IBAN zu überführen, so dass Verbraucher ihre Bankgeschäfte ähnlich wie bisher fortsetzen können. Gleichfalls funktioniert der Datenaustausch mit anderen Instituten. Im November stellt der IT-Dienstleister der Sparkassen, die Finanz Informatik, die Software um.

Aktuelle Umfragen zeigen, dass der Informationsbedarf in der Bevölkerung noch sehr hoch ist und es vor allem für Unternehmen und Vereine noch einiges zu tun gibt. „Vor diesem Hintergrund freue ich mich sehr, dass wir mit der heutigen Veranstaltung zahlreiche Kunden mit individuellen Handlungsempfehlungen auf den Start in den SEPA-Zahlungsverkehr vorbereitet haben“, so Mauch weiter.

Für die Sparkasse ist es jetzt von großer Bedeutung, ihre Kunden in der verbleibenden Zeit weiter aktiv bei diesem Thema zu begleiten. Denn SEPA ist mehr als die Verwendung der 22-stelligen Internationalen Bankkontonummer (IBAN). SEPA ist die Nutzung der neuen Dateiformate durch die Buchungs- und Zahlungsverkehrsanwendungen. SEPA ist die Beachtung neuer Einreichungsfristen bei den Lastschriftverfahren und SEPA ist die Überprüfung der mit dem Zahlungsverkehr in direktem und indirektem Zusammenhang stehenden Abläufe. Mauch abschließend dazu: „Unsere Kunden sind gut informiert und wissen, wie sie eine problemlose Umstellung gewährleisten können. Für weiteren Informationsbedarf stehen unsere Berater bereit.“

Ausführliche Informationen erhält man auf der Internetseite der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin unter www.sparkasse-mecklenburg-schwerin.de. Dort steht auch aktuelles Informations- und Präsentationsmaterial zum Download zur Verfügung.


Wissenswertes zu SEPA:
SEPA ist der aus 33 Staaten bestehende „Einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum“. Dazu gehören die 28 EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und Monaco. In dem Wirtschaftsraum gelten ab 1. Februar 2014 einheitliche Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr, also für Überweisungen und Lastschriften. Mit dem SEPA-Verfahren soll der grenzüberschreitende Geldtransfer vereinfacht werden.

Quelle: Sparkasse Mecklenburg-Schwerin

(Redaktion)


 


 

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