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Microsoft schreibt rote Zahlen

Mit der Vorstellung des neuartigen Tablet-PCs „Surface“ und der Ankündigung von dem Windows 8 Betriebssystem überraschte Microsoft sowohl Kunden als auch Anleger. Das eigentlich als eher traditionell eingestufte Unternehmen wagt sich damit an neue Ideen. Dazu gehört dann aber auch, sich von Altem zu trennen. Große Abschreibungen und andere Aufräumarbeiten haben nun dazu geführt, das Microsoft zum ersten Mal seit dem Börsengang rote Zahlen schreibt. Doch von einer Krise kann keine Rede sein.

Microsoft betritt Neuland. Das Unternehmen ist aufgrund seiner starken Konkurrenz durch Webgiganten wie Google oder E-Commerce-Riesen wie Amazon zu diesem Schritt gezwungen worden. Die größte Umstellung für das Unternehmen ist, das Microsoft nun verstärkt auf Hardware setzt. Die Rechentechnik für die Software von Microsoft stammte vorher nämlich von Partnern des Unternehmens. Mit dem Flachcomputer Surface geht Microsoft neue Wege und erkennt an, dass wir in einer Post-PC-Ära leben, in der Tablet und Smartphone gegenüber Desktop-PCs viel häufiger angewendet werden.

Eine große Konkurrenz stellt Google für Microsoft dar. Durch Google Docs, den Online-Dienst für Textdateien, Tabellen oder ähnliche Dokumente, hat das Office-Paket von Microsoft an Attraktivität eingebüßt. Doch Microsoft wehrt sich mit einem eigenen Produkt: Office 365 für treue Kunden. Damit das Unternehmen seine Anleger wieder milde stimmen kann, bleibt abzuwarten, ob der neue Tablet-PC ein Erfolg wird.

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Definition: Abschreibung

(Redaktion)


 


 

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