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adidas baut Schulden ab

Wie der Sportartikelhersteller adidas gestern mitteilte, will er schon heute eine Wandelanleihe von 400 Millionen Euro vorzeitig kündigen. Die Herzogenauracher wollen damit ihre Verbindlichkeiten senken.

Das Unternehmen rechnet damit, dass die Anleihebesitzer aufgrund des aktuellen Kurses der adidas-Aktie bereit sind, ihr Wandlungsrecht auszuüben und in Unternehmensanteile zu tauschen. Sollten alle Anleger dem Angebot folgen, müsste adidas knapp 15,5 Millionen neue Aktien ausgeben. Alternativ werden bis zum 23. November die Schuldverschreibungen samt Zinsen zurückgezahlt. Vorteil für adidas: Der Normalzins, mit dem eine Wandelanleihe gekoppelt ist, liegt meist unterhalb der aktuellen Kapitalmarktzinsen. 

adidas profitiert davon, wenn möglichst viele Anleger das Angebot annehmen. Damit reduziert der Sportartikelhersteller seine Schulden und nähert sich dem selbstgesteckten Ziel eines maximalen Verschuldungsgrades von unter 50 Prozent. Nach der Ankündigung der Herzogenauracher rutschte die Aktie um 2,4 Prozent auf knapp 35 Euro ab. An der Börse werden Verwässerungseffekte durch die Kündigung der Wandelanleihe befürchtet.

(Redaktion)


 


 

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