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Neue Marke

adidas will mit Neo-Läden auch deutsche Teenies begeistern

Nach großen Erfolgen in Schwellenländern eröffnen die Herzogenauracher nun auch in Deutschland eigene Geschäfte für ihre Mode-Marke Neo.

„Wir wollen sehen, ob die Shirts und Schuhe auch hierzulande von den Konsumenten so gut angenommen werden“, sagte adidas-Vorstandschef Herbert Hainer der „Wirtschaftswoche“. In den kommenden zwölf Monaten wollen die Herzogenauracher in zehn deutschen Großstädten das Potential ihre Marke Neo austesten.

Bei Neo geht es aber nicht, wie sonst bei adidas, um Sport. Die Marke ist auf dem klassischen Modemarkt verortet und soll vor allem Mädchen im Alter von zwölf bis 16 Jahren ansprechen. Mit eigenen Geschäften wollen die Herzogenauracher damit Branchenriesen wie H&M oder Zara herausfordern. Bisher war die Marke vor allem in Schwellenländern wie China, Russland oder Indien erfolgreich und hat im letzen Jahr einen Umsatz von 400 Millionen Euro erzielt, wie Hainer bekannt gab.

Daneben erwähnte Hainer die großen Erfolge der adidas-Gruppe in China: „Wir werden 2011 dort erstmals mehr als eine Milliarde Euro umsetzen.“ adidas wachse viel schneller als seine Wettbewerber: „Wir haben die Marke Li Ning, die von Olympia im eigenen Land profitieren konnte, beim Marktanteil wieder von Platz zwei verdrängt.“

(Redaktion)


 


 

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