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Ältere arbeiten länger

In den vergangenen zehn Jahren ist die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter um 1,3 Millionen Köpfe geschrumpft. Dies führte allerdings nur zu punktuellen Engpässen auf dem Arbeitsmarkt, wie das IW Köln jetzt herausfand. Durch eine längere Lebensarbeitszeit der Älteren konnte dieser Verlust wieder ausgeglichen werden.

 Auf den ersten Blick rücken derzeit etwa genauso viele Jugendliche nach, wie Ältere in Rente gehen. So leben in Deutschland rund 9,5 Millionen 15- bis 25-Jährige und knapp 9,8 Millionen 55- bis 65-Jährige. Künftig wird es jedoch nach Einschätzung der Wissenschaftler noch schlimmer aussehen als in den 1990er Jahren. Die jüngeren Jahrgänge ereichen bei weitem nicht mehr die Stärke der älteren. Denn ab 2015 kommen die geburtenstarken Altersgruppen der 1960er Jahre langsam ins Rentenalter.

Obwohl die Zahl der älteren Menschen derzeit noch abnimmt, steht ein größerer Anteil davon dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. So haben inzwischen 59 Prozent der 55- bis 65-Jährigen einen Job – oder sie suchen eine Stelle. Vor zehn Jahren standen dagegen lediglich 46 Prozent der Senioren dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Der zurückliegende Wirtschaftsboom sowie der von der Politik erschwerte Zugang zur vorgezogenen Rente dürften diesen Trend ausgelöst haben. Die demografische Entwicklung ist in den vergangenen zehn Jahren durch die stärkere Erwerbsneigung der über 50-Jährigen mehr als kompensiert worden, so das Fazit der Studie.

(Redaktion)


 


 

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