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Global Players – Spielzeug aus Afrika

Es sind alte Badelatschen, Draht, Gummi, Holzreste oder welke Bananenblätter, aus denen Afrikas Kinder kleine Lastwagen, bunte Hubschrauber, Flugzeuge oder Fußbälle basteln. Über das gesamte Nürnberger Spielzeugmuseum verteilt, präsentiert das Aktionsbündnis „Gemeinsam für Afrika“ nun eine Auswahl dieser kleinen Kunstwerke.

Das Spielzeug afrikanischer Kinder ist ARD-Korrespondentin Birgit Virnich auf ihren Drehreisen quer durch Afrika immer wieder ins Auge gefallen. Es ist Ausdruck der Lebensumstände der Kinder und verkörpert zugleich ihre Träume. Ob in den Slums von Nairobi, in den Dörfern Nigerias oder in der belagerten Hauptstadt Liberias – überall begegnete Virnich den Kindern Afrikas, deren Spielzeuge sie kaufte und deren Geschichten und Lebensträume sie sich schildern ließ.

Neben den Spielzeugen präsentiert das Spielzeugmuseum  daher auch eine Auswahl der Geschichten, die hinter den Spielzeugen stecken. Von besonderem Reiz ist bei der Ausstellung das unmittelbare Nebeneinander zwischen den technisch perfekten Erzeugnissen der Spielzeugindustrie und den fantasievollen Kreationen afrikanischer Kinder. Diese Präsentation regt an zum Nachdenken über die Zusammenhänge zwischen Armut und Kreativität, Wohlstand und Spielzeugkonsum.

Das Spielzeugmuseum Nürnberg befindet sich in der Karlstraße 13-15 und hat Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene fünf Euro, ermäßigt drei Euro.

(Redaktion)


 


 

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