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Deutsche Bank fürchtet sich vor Konkurrenz aus dem Netz

Die Deutsche Bank muss ihre Kosten durch die aufstrebende Konkurrenz aus dem Netz deutlich straffen. Zusätzlich bedroht neuer Wettbewerb aus den Schwellenländern die Geschäfte des größten deutschen Bankhauses.

Dazu äußerte sich der Co-Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Bank Jürgen Fitschen in der „Börsen-Zeitung": „Wir werden in Zukunft vermutlich nicht so sehr gegen andere Banken und Sparkassen konkurrieren, sondern zunehmend gegen die Microsofts und Googles dieser Welt." Jürgen Fitschen weiter: „Andernfalls werden uns die Wachstumsräume China, Indien, Brasilien oder auch Russland wirtschaftlich abhängen." Die größte Befürchtung ist, dass dort Banken entstehen, die durch ihre großen einheitlichen Heimatmärkte produktiver und kostengünstiger arbeiten könnten. Um dem entgegenzutreten, haben Fitschen und der zweite Co-Chef Anshu Jain der Deutschen Bank einen Sparkurs in Höhe von 4,5 Milliarden Euro bis 2015 verordnet.

Zusätzlich wird die Deutsche-Bank-Tochter BHF bald verkauft. Dazu äußerte sich Fitschen: „Ich bin nach wie vor zuversichtlich, dass dieser Prozess ohne großen Verzug erfolgreich zu Ende gebracht wird." Das aktuelle Angebot hierfür liegt bei knapp 400 Millionen Euro durch die Londoner Privatbank Kleinwort Benson. Aktuell fehlt nur noch die Genehmigung der BaFin, welche aber in Kürze erwartet wird.

Quelle: Börsen-Zeitung

(FN)


 


 

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