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Kodak-Aktie: Absturz nach Patentverkauf

Nach dem Verkauf von Patenten in Höhe von 525 Millionen Dollar verliert die Kodak-Aktie deutlich an Boden und stürzt um 3,70 Prozent in den Keller. Dem Verkauf gingen beim insolventen Fotopionier monatelange Bemühungen voraus. Für den Konzern war der Verkauf der Patente ein wichtiger Schritt, um im kommenden Jahr die für den Neuanfang erforderliche Finanzierung zu sichern.

Der Patentverwalter Intellectual Ventures hat die Patente von Kodak gekauft. Gemeinsam mit der Beratungsfirma RPX konnte er insgesamt eine Gruppe aus 12 Lizenznehmern zusammenstellen. Sie sollen auch das Geld für die Patente zur Verfügung gestellt haben. Am Mittwoch teilte Kodak zunächst noch nicht mit, welche Unternehmen am aktuellen Verkauf beteiligt sind.

Zuvor berichteten Medien mehrfach, dass sich Apple und Google zusammengetan hätten, um die Patente von Kodak vom Markt zu holen. Kodak gilt als Pionier der Fotografie und hielt so auch zahlreiche Schutzrechte, die für die Digitalfotografie grundlegend sind. Nun könnten diese Patente im anhaltenden Patentstreit zwischen den Mobilfunkprovidern zu einer wichtigen Waffe werden. Kodak erklärte zuletzt, dass die laufenden Klagen mit dem Verkauf der Patente zurückgenommen werden. Kurz vor dem Insolvenzantrag hatte der Fotopionier schließlich Klage gegen fast alle Smartphone-Anbieter eingereicht.

(FN)


 


 

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