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Siemens-Aktionäre haken Korruptionsaffäre ab

Bei der gestrigen Siemens-Hauptversammlung in München haben die Aktionäre mit jeweils mehr als 99 Prozent der Stimmen den Vergleichen mit neun ehemaligen Managern, darunter der langjährige Vorstandsvorsitzende Heinrich von Pierer, zugestimmt.

Vorstandsvorsitzender Peter Löscher sah in der Abstimmung die Chance, „eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte unseres Hauses zum Abschluss zu bringen“. Siemens bringe mit dem Vergleich „ein dunkles und problematisches Kapitel des Unternehmens zu Ende“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Cromme. Die Anteilseigner nahmen auch das neue Vergütungssystem des Unternehmens an, Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit klarer mehrheit entlastet.

Das Vergütungssystem war im Vorfeld heftig kritisiert worden. So warf etwa die Gewerkschaft IG Metall der Siemens-Unternehmensleitung vor, dass die Bezahlung für Manager zu kurzfristig ausgerichtet sei. Die erwarteten hitzigen Diskussionen zu den Vergleichen und den Managergehältern blieben jedoch auch. Allerdings hätte selbst ein negatives Votum der Aktionäre den Konzern nicht dazu verpflichtet, seinen Top-Managern künftig weniger Gehalt zu zahlen. Die Abstimmung hätte lediglich symbolische Wirkung gehabt.

Lesen Sie zu diesem Thema auch unseren Kommentar:
Heile Welt bei Siemens?

(Redaktion)


 


 

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