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Analysten befürchten weiteren Stellenabbau bei Siemens

Nach den neuesten Schätzungen von Analysten der WestLB werden bei Siemens im kommenden Geschäftsjahr Restrukturierungskosten von 205 Millionen Euro allein im Industriesektor anfallen. Nach Angaben von Siemens-Finanzchef Joe Kaeser kostet den Konzern der Abbau eines Arbeitsplatzes jeweils zwischen 60.000 und 70.000 Euro. Nach Erwartung der WestLB stehen bei Siemens weltweit weitere 4.400 bis 5.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel.

Noch im laufenden Geschäftsjahr, das am 30. September endet, streicht Siemens wegen der anhaltenden Auftragsflaute in seinen Industriesegmenten und der IT-Einheit weltweit rund 1.600 Jobs. Der Konzern werde auch in den kommenden Quartalen weiterhin mit Renditeproblemen zu kämpfen haben, erwartet Analyst Thomas Langer von der WestLB.

Von den drei Kerngeschäftsfeldern Energie, Industrie und Medizintechnik werde bis Ende des kommenden Geschäftsjahres lediglich die Medizintechnik ihr Margenziel erreichen, hieß es. Langer reduzierte zudem den geschätzten Wert für den Siemens-Anteil am Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks (NSN) um mehr als die Hälfte auf 2,2 Milliarden Euro.


(Redaktion)


 


 

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