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iPad von Apple: Komfortables Multimedia-Gerät mit Abstrichen

Bequeme Bedienung, aber fehlende Anschlüsse, kein Multitasking, keine Kamera

Seit Monaten gab es unzählige Gerüchte und Spekulationen, nun ist es raus: Ab Ende März bietet Apple weltweit einen Tablet-PC mit dem Namen iPad an. Das Gerät sieht aus wie ein großes iPhone und dient zum Surfen, Mailen, Spielen, Arbeiten und nicht zuletzt zum Lesen von eBooks. "Das iPad kann zwar nicht mit sensationellen technischen Daten oder Neuerungen aufwarten, ist aber ein schnelles und handliches Multimedia-Gerät. Es punktet vor allem durch komfortable Bedienung und ein rundum durchdachtes und kontrolliertes Gesamtkonzept - ähnlich dem iPhone", sagt Steffen Herget, verantwortlicher Redakteur beim Tech-Blog mobicroco.de. Da alle iPhone-Apps auch auf dem iPad laufen, bietet es zudem unzählige Personalisierungsmöglichkeiten. Positive Überraschung: Das Gerät ist bereits ab rund 500 Euro zu haben, ein für Apple verhältnismäßig niedriger Preis.

Bei der Ausstattung des iPad bleibt Apple hinter den Erwartungen vieler Nutzer und Experten zurück - freilich war es aber auch schwer, die wie selten durch Gerüchte geschürte Erwartungshaltung zufriedenzustellen. Dicke Minuspunkte sind laut Herget die wenigen Anschlüsse des iPad: "Daten können nur mit einem speziellen Kabel zwischen iPad und einem Computer synchronisiert werden, der Anschluss von externen Geräten, wie Digitalkamera oder Festplatte per USB oder etwa ein SD-Speicherkarten-Slot fehlen leider schmerzlich." Auch Multitasking unterstützt das iPad nicht, so dass mehrere Anwendungen nicht parallel laufen können. Naturgemäß muss der Nutzer auf eine echte Tastatur verzichten, aber auch der interne Speicher ist mit maximal 64 Gigabyte deutlich geringer als bei herkömmlichen Laptops oder Netbooks.

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Großer Pluspunkt des iPad gegenüber dem iPhone: Apple will das Gerät ohne SIM-Lock und Netzbetreiberbindung ausliefern. Der Kunde muss also nicht zwangsläufig einen bestimmten 24-Monatsvertrag für die Internetnutzung abschließen, sondern kann den Tarif frei wählen. "Probleme bei der Auswahl eines Datentarifs kann eventuell eine für das iPad notwendige, neuartige micro-SIM-Karte machen. Diese ist bislang weltweit noch nicht etabliert und könnte die Wahlfreiheit durch die Hintertüre doch wieder auf einige bestimmte Provider oder Angebote einschränken. Genaue Informationen dazu sind freilich erst ab April oder Mai zu erhalten", so das abschließende Statement von Herget.

(Redaktion)


 


 

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