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Hohe Fluktuation am Arbeitsmarkt

Nach Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes haben seit Beginn der Krise im Herbst 2008 rund 3,2 Millionen Menschen ihren Job verloren. Das arbeitgebernahe Institut für Wirtschaft (IW) Köln weist jetzt darauf hin, dass im gleichen Zeitrum viele Arbeitslose eine neue Stelle gefunden hätten.

Seit Jahresbeginn haben sich 2,5 Millionen Personen arbeitslos gemeldet, die zuvor im so genannten ersten Arbeitsmarkt beschäftigt waren. Darunter sind Arbeitnehmer, die entlassen wurden, aber auch solche, deren befristeter Vertrag auslief. Andere haben selbst gekündigt, weil sie zum Beispiel eine besser entlohnte Stelle in Aussicht hatten. Einschließlich der Personen, die sich arbeitslos gemeldet haben, weil sie nach ihrer Ausbildung nicht sofort einen Job bekamen, oder zuvor gar nicht erwerbstätig waren (wie z.B. Mütter), gab es sogar sieben Millionen Neuzugänge in den ersten neun Monaten auf dem Arbeitsmarkt, schreibt das IW.  Zum Vergleich: In den Jahren 2005 bis 2008 lag die Zahl der jährlichen Zugänge bei über acht Millionen. Dass die Zahl der bei den Agenturen gemeldeten Arbeitslosen trotz der hohen Zugänge nicht explosionsartig gestiegen ist, liege daran, dass sich jährlich etwa ebenso viele Arbeitslose abmeldeten wie neue hinzukommen. 

(Redaktion)


 


 

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