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Arcandor ist Thomas Cook endgültig los

Die Arcandor-Gläubigerbanken haben alle Aktien an Thomas Cook vollständig verkauft. Wie das Unternehmen mitteilte, seien unter Führung der Bayerischen Landesbank alle an die Banken verpfändeten Aktien zum Zwecke der Rückführung der Verbindlichkeiten veräußert worden. Thomas Cook ist damit nicht mehr Teil des Arcandor-Konzerns.

Das an die Gläubigerbanken verpfändete Aktienpaket von 43,9 Prozent kauften institutionelle Investoren, also etwa Banken, Pensionskassen oder Versicherungen – Spekulationen über einen möglichen Verkauf an Rewe erweisen sich damit als hinfällig. Der Verkauf von Thomas Cook brachte den Gläubigerbanken einen Betrag von rund einer Milliarde Euro ein. Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg kann aus dem Verkauf nun mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag rechnen, der der Insolvenzmasse des Konzerns zugute kommt. Ex-Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick legte nach Bekanntwerdung der Transaktion auch sein Amt als Aufsichtsratschef von Thomas Cook nieder.

„Wichtiger ist aber, dass damit andere Sicherheiten frei werden, die einen Verkauf von Karstadt erleichtern“, sagte ein Sprecher von Görg. Doch auch die Chancen auf einen Verkauf der anderen Konzernteile durch den Insolvenzverwalter dürften nun erheblich gestiegen sein – denn durch den Verkauf von Thomas Cook ist Arcandor einen beträchtlichen Teil seiner Schulden auf einen Schlag los. Die Gläubigerbanken haben somit keinen Zugriff mehr auf andere ebenfalls verpfändete Gesellschafterrechte, wie etwa die des Fürther Versandhändlers Quelle.


(Redaktion)


 


 

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