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Nach der Insolvenz

Arcandor: Eick spendet 2,5 Millionen

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende des insolventen Arcandor-Konzerns Karl-Gerhard Eick will ehemaligen Mitarbeiten in den kommenden Jahren mehr als 2,5 Millionen Euro spenden. Dies bot Eick in einem Schreiben an Arcandor- und Quelle-Mitarbeiter an.

Wie die Bild am Sonntag berichtete, soll das Geld Mitarbeitern zugute kommen, die durch die Insolvenz ihren Arbeitsplatz verloren haben. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende reagierte damit auf Kritik der Arbeitnehmervertreter, die ihn am Wochenende öffentlich an sein Versprechen erinnert hatten, entlassene Mitarbeiter mit seiner Abfindung zu unterstützen.

Dennoch bleibt die Summe von 2,5 Millionen Euro weit hinter dem zurück, was Eick ursprünglich versprochen hatte. Der Manager hatte vom damaligen Arcandor-Groß aktionär , der Bank Sal. Oppenheim, für seinen Fünfjahresvertrag 15 Millionen Euro garantiert bekommen. Nach nur einem halben Jahr an der Konzernspitze schied er allerdings wieder aus, als für Arcandor das Insolvenzverfahren eröffnet wurde.

Eick behielt damals dennoch das Recht auf seine Millionenabfindung und wurde dafür vor allem von Arbeitnehmerseite aber auch aus der Politik öffentlich kritisiert. Der Ex-Vorstandsvorsitzende hatte deshalb versprochen, ein Drittel der Summe für jene Mitarbeiter zu spenden, die durch die Insolvenz ihren Job verlieren würden – dieser Betrag entspräche jedoch dem Doppelten der jetzt angebotenen Summe. Medienberichten zufolge hat Eick die 15 Millionen Euro von Sal. Oppenheim bisher allerdings auch nicht bekommen. Er erhalte bislang nur die Beträge, die ihm monatlich zustehen.

(Redaktion)


 


 

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2 Kommentare

von BE MA
25.01.10 11:14 Uhr
2,5Mill. € ?

Falsch!
Er hatte,der liebe Herr Eick,gesagt:von den 15M.€ ,spende er 5 Mill. €
und nicht nur 2,5M.€!!!
Nach seinem sehr kurzen Gastspiel als Karstadt Promoter,von März bis Sommer 2009 und der garantierten 15M.€ Abfindung,war er in die Schusslinie der Öffentlichkeit gekommen und sagte gleich:ich spende freiwillig 5M.€ für die Mitarbeiter!!!
So iss es,Geld,Gier,Selbstverliebtheit und Geiz in Deutschland ist auf dem Höhepunkt angekommen.Jetzt fehlen noch die extrem hochgeistigen Bemerkungen von dem alleswissenden Metro
Verwalter Cordes,dann sind die Arcandor/Kaufhofmärchen kommplett.
Der wollte vor nicht mal 2/3 Jahren den total unrentablen Kaufhof
schnellstens abstoßen,da er total in seine Mediamarkt/Saturn Kette
verliebt ist,die so rentabel sind und ihm ja so Spass machen und sein Werbeslogan:
GEIZ IST GEIL-er ja selber als den Satz des Jahrhundert hält.
Mir ist zwar nicht bekannt was an Geiz geil ist,wer geizig ist bekommt Arbeitslosengeld 2 und ist arg gebeutelt,ist meine Meinung,da
Harz IV eine Person darstellt,die mit Schmiergeld gehandelt hatt und dann auch noch dafür den Namen bekommt.
So iss es,hier in Deutschland,nicht anders sonder so.
Hoch leben die Verwalter/Manager,Hauptsache mein Konto bekommt Futter in Form von Euros,das lernt man heut im Studium der BWL???
Da bin ich doch lieber ein Angestellter bei Ka... und bekomme keinen roten Kopf,wenn ich am Ende des Monats meine 1370€ Netto sehe,
für die die Mitarbeiter schwer arbeiten müssen,so wie auch viele mehr ...

von Cord-Hose
25.01.10 15:08 Uhr
Zugzwang

der Herr Alleswisser Cordes steht doch mittlerweile selbst unter enormer Erfolgsdruck. Bei Haniel hat er keinerlei Erfolge vorweisen können und wurde letzten Endes "abgesetzt", mit einer völlig schwachsinnigen Argumentation (Konzentration auf einen Job).
Wenn er sein extrem ausgeprägtes Feingefühl weiterhin so erfolgreich bei einer möglichen Karstadt-Übernahme einsetzt, wird er sich spätestens in 6 Monaten einen neuen Job suchen können, hoffentlich nicht bei Karstadt!

 

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