Weitere Artikel
Arcandor

Arcandor kostet 1.500 Jobs bei Quelle

Mit dürren Worten beerdigte die Arcandor-Führung gestern abend in einer kurzen Mitteilung ihre Insolvenzstrategie. Man werde die Investorensuche zum 15. August einstellen, hieß es. Nun sollen die verbliebenen drei Wochen vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens dazu genutzt werden, die Töchter Karstadt und Quelle für potenzielle Geldgeber interessant zu machen. Der Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus-Hubert Görg informiert heute die Quelle-Mitarbeiter in Fürth, wie es mit dem Versandhändler weitergeht.

Nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung sollen allein im Raum Nürnberg-Fürth bis zu 1.500 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Auch Gesamtbetriebsratschef Ernst Sindel will jetzt plötzlich den Verlust von Jobs nicht mehr ausschließen: "Jeder der denkt, die Sanierung von Quelle ginge ohne massiven Abbau von Arbeitsplätzen, ist ein Phantast", sagte er zum Tagesspiegel.

Arcandor-Sprecher Gerd Koslowski hingegen untermauerte in einer Stellungnahme, dass Arcandor die dreimonatige Übernahme der Gehälter durch das Insolvenzgeld der Bundesagentur "gut genutzt"  und nun sogar ein "gutes Polster" angesammelt habe, sodass es für "Gehälter und den Betrieb bis Weihnachten reicht."

(Redaktion)


 


 

quelle
arcandor
eick
sindel
koslowski
news
insolvenz
insolvenzverwalter
görg
kündigungen
jobs
nürnbe

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "quelle" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: