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Insolvenzverfahren

Arcandor: Noch keine Einigung über Quelle-Transfergesellschaft

Beim heutigen Gespräch zwischen dem bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer und Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg in Fürth konnte noch keine Einigung über die Finanzierung einer Transfergesellschaft erzielt werden. Wie beide Seiten nach dem Gespräch mitteilten, sei nächsten Dienstag ein weiteres Treffen mit Vertretern von Staatskanzlei und Finanzministerium geplant.

„Lösungen bringt man dann nicht zustande, wenn man pausenlos darüber redet“, sagte Seehofer nach dem Gespräch. Zu Details wollten sich weder Görg, noch der Ministerpräsident äußern. Zugleich versicherten allerdings beide, dass sich die Verhandlungen „auf einem guten Weg“ befänden. Es gebe guten Willen, den Beschäftigten von Quelle zu helfen.

„Wir werden dann sehen, ob wir die Enden zusammenbringen“, sagte Seehofer. Gleichzeitig betonte er, dass die Staatsregierung weiterhin Wert darauf lege, den Fürther Universalversandhändler als Ganzes zu erhalten (wir berichteten). Eine Zerschlagung sei nicht im Sinne des Freistaats.

Görg hatte zuvor betont, dass eine Transfergesellschaft allein aus der Masse des insolventen Unternehmens nicht finanzierbar sei. In der Gesellschaft sollen zukünftig diejenigen Quelle-Mitarbeiter, die nicht mehr weiterbeschäftigt werden, fortgebildet und weitervermittelt werden.


(Redaktion)


 


 

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