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Arcandor: Quelle hofft auf Investoren

Nach den Massenentlassungen von 3.100 Beschäftigten hofft die Arcandor-Tochter Quelle nun auf den Einstieg von Investoren. Der Zufluss neuen Geldes könnte das Überleben der Versandhandelstochter bis weit ins Jahr 2010 sichern.

In der Quelle-Hauptverwaltung herrschte in den letzten Tagen hektische Betriebsamkeit. Unterlagen wurden gewälzt, Berechnungen angestellt und Präsentationen erstellt. In den kommenden Tagen sollen ein oder mehrere interessierte Investoren zu Besuch in Fürth sein. Die Beschäftigten hoffen nun auf den Einstieg eines potenten Geldgebers, ansonsten drohen neue Sparrunden - inklusive eines weiteren Stellenabbaus.

Immer wieder gehandelt wird der Name der Beteiligungsgesellschaft Sun Capital, die bereits knapp die Hälfte der Anteile an der ehemaligen Arcandor-Tochter Neckermann hält. Bei Eröffnung des Insolvenzverfahrens hatte auch Versandhandelskonkurrent Otto Interesse an einigen Spezialversendern (BabyWalz u.a.) aus dem Primondo-Portfolio, zu dem auch Quelle zählt, geäußert. Darüber hinaus ist der Versandhändler stark im Osteuropa-Geschäft. Auch das dürfte für Investoren interessant sein.

(Redaktion)


 


 

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3 Kommentare

von Detmolder
06.10.09 16:09 Uhr
Sparrunden???

Es ist doch vermessen zu glauben, daß mit Hilfe dieses neuen Geldgebers Schluß ist mit neuen Sparrunden - inklusive eines weiteren Stellenabbaus.
Dann gehts doch erst recht los!!

"Der Zufluss neuen Geldes könnte das Überleben der Versandhandelstochter bis weit ins Jahr 2010 sichern"
- und dann ist ganz Schluß, vermute ich!

von Jo
08.10.09 12:46 Uhr
Sun Capital

Es könnte doch durchaus Sinn machen, wenn Sun Capitel an Quelle interessiert ist. In Verbindung mit den Anteilen - 51% - an Neckermann stellt sich die Frage, ob dann der Versand Quelle noch benötigt wird ?!

von übrig geblieben
08.10.09 17:28 Uhr
nur noch E-Commerce

Der Versandhändler "Neckermann", dem man übrigens von Seiten Arcandor noch Millionen beim "Verkauf" hinterhergeworfen hat, machte es vor. Nur noch ein reiner Internetanbieter ohne Außendienst, ohne Stationärvertrieb wie Shops.
Bei Quelle wird das wohl ähnlich. D.h. noch mehr Entlassungen bei Quelle. Wo ist dieser Traditionsname nur hineingerutscht. Vielleicht hätte man auch hier (wie im Fall Arcandor) noch schnell den Namen ändern sollen.

 

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