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Arcandor: Schnelle Hilfe gefordert

Kommunalpolitiker aus Franken haben im Zuge der Arcandor-Insolvenz rasche Hilfe der bayerischen Staatsregierung für die Angestellten bei Primondo und Quelle gefordert. Nürnbergs Wirtschaftsreferent Roland Fleck wies auf den ebenfalls hohen Anteil der Kurzarbeit in der Metropolregion hin und bezeichnete dies in Kombination als "unübersehbares Risiko für den Arbeitsmarkt". Heute berät Ministerpräsident Horst Seehofer in Nürnberg über Sofortmaßnahmen.

Bereits in den vergangenen Monaten wurde in der Region an einem Maßnahmenpaket gearbeitet, welches die Grundlage für die heutigen Gespräche liefern soll. "Es kann und darf nicht sein, dass wir in jedem Konjunkturabschwung oder bei spektakulären Einzelfällen von Personalabbau bei Großunternehmen zu einer mehr oder weniger bedürftigen Region Bayerns werden“, betonte Fleck in seiner Eigenschaft als Sprecher der Wirtschaftsreferentenkonferenz der Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach (WKS).

BUCHEMPFEHLUNG:

Insbesondere kleine und mittlere Firmen sind indirekt von der Quelle- und Arcandor- Insolvenz betroffen. Um den Verlust von Arbeitsplätzen abzufedern, fordern die Mittelfranken Investitionen in die Infrastruktur sowie einen Ausbau der Wissensschaftslandschaft. Konkret hofft Fleck, Nürnberg mit der Errichtung eines Energie Campus (wir berichteten) zum führenden Standort in Deutschland zu machen. Darüber hinaus fordert der CSU-Poltiker, die Ansiedlung der BayernFit GmbH wie versprochen zu forcieren.

(Redaktion)


 


 

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