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Insolvenzverfahren

Arcandor und Quelle: Zeitbombe Factoring?

Im Ringen um die Zukunft des insolventen Fürther Versandhändlers Quelle nimmt die Ungewissheit für die Mitarbeiter kein Ende. Die Gespräche mit der Essener Valovis-Bank über die Weiterführung des Quelle-Factoringgeschäftes dauern nach wie vor an. Eine weitere Finanzierung ausstehender Kundenrechnungen durch die Bank ist Voraussetzung dafür, dass in Fürth weiter gearbeitet werden kann.

Noch bis 9. September hat der Insolvenzverwalter nun Zeit, sich mit dem Kreditinstiut auf ein neues Finanzierungsmodell zu einigen. Dann nämlich läuft die derzeit geltende Zwischenfinanzierung aus. Auch der Freistaat Bayern ist an den Verhandlungen beteiligt, denn eine der refinanzierenden Banken ist die Bayerische Landesbank. Ergebnisse werden frühestens bis Ende der Woche erwartet.

Unterdessen werden weiterhin Möglichkeiten für die Finanzierung einer Transfergesellschaft ausgelotet, in denen gekündigte Quelle-Mitarbeiter bis zu einem Jahr weiter beschäftigt und neu qualifiziert werden können. Bei den Gesprächen zwischen Betriebsrat , der Gewerkschaft ver.di, Insolvenzverwaltung, Bundesagentur für Arbeit und bayerischer Staatsregierung soll unter anderem geklärt werden, wie viele Mitarbeiter in welchen Abteilungen davon betroffen sind.


(Redaktion)


 


 

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2 Kommentare

von Quelle-MA
25.08.09 16:48 Uhr
Das wüsste ich auch gern!

Wie viele Mitarbieter in welchen Abteilungen betroffen sind, dass wüsste ich auch gern!

von ma quelle
26.08.09 18:37 Uhr
das wüssten wir alle gern

Wie lange will man dieses Spielchen noch treiben.? Die Mitarbeiter sind die dummen Schafe ,nur nichts sagen sonst bleiben sie alle zu hause.Keiner weiß ob er Ende September Gehalt bekommt,geschweige denn ,ob er nach der Insovenzeröffnung noch zur Arbeit gehen muss.Wenn noch nicht mal Geld für eine Transfergesellschaft vorhanden ist,dann möcht ich mal wissen wovon die denn noch 3700 Mitarbeiter bis zum Jahresende bezahlen wollen.

 

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