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Insolvenzverfahren auf der Kippe

Arcandor vor der Abwicklung

Die Luft für den insolventen Handels- und Touristikkonzern wird immer dünner. Nach der Umbuchung der letzten Thomas-Cook-Aktien des Konzerns auf ein Treuhanddepot der BayernLB steht nun sogar die zum 1. September geplante Eröffnung des Insolvenzverfahrens auf dem Spiel.

Mit Thomas Cook hat Arcandor vergangene Woche den letzten Ertragsbringer an die Gläubiger verloren. Nachdem der Konzern nun keine Möglichkeit mehr hat, auf den Ferienflieger Einfluss zu nehmen, könnte der zuständige Amtsrichter den Fall Arcandor mangels Insolvenzmasse abschließen. Dies würde die endgültige Abwicklung des Konzerns bedeuten.

Dennoch wird derzeit weiterhin fieberhaft nach neuen Investoren gesucht. Für die Warenhaus-Tochter Karstadt erstellt die Bank Merrill Lynch derzeit eine Liste möglicher Käufer. Für die Versandhandelssparte Primondo, zu der auch Quelle gehört, übernimmt diese Aufgabe die Bank Metzler.

Darüber hinaus ist es Konzernchef Karl-Gerhard Eick gelungen, zwei weitere Investorengruppen für Arcandor zu interessieren. So gebe es derzeit unter anderem Gespräche mit der italienischen Bank Mediobanca und dem Finanzinvestor Cerberusm, wie mehrere Personen aus dem Arcandor-Umfeld gegenüber der Financial Times Deutschland angaben. Letztgenannter Investor sei allerdings zumindest von einem Einstieg beim Gesamtkonzern bereits wieder abgerückt und konzentriert sich nun auf die Tochterunternehmen.


(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Axel Müller
10.08.09 16:07 Uhr
Der Betrug

Es ist und bleibt ein großer Betrug.

 

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