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Ermittlungen gegen Areva Mitarbeiter

Bestechungsskandal bei Areva

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen fünf Mitarbeiter des Kernkraftunternehmens Areva NP wegen Bestechung in zweistelliger Millionenhöhe.

Der Energiekonzern Areva NP in Erlangen gerät in den Fokus der Staatsanwaltschaft. Fünf Mitarbeiter des Unternehmens sollen Schmiergelder in zweistelliger Millionenhöhe an Geschäftspartner im Ausland gezahlt haben. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ermittelte, dass ein aktiver und vier frühere Mitarbeiter in den Jahren 2002 bis 2005 Geld auf Auslandskonten transferiert haben sollen. Aus diesen Konten sollen die Bestechungsgelder geflossen sein. Weiter waren angeblich drei Unternehmensberater an der Schwarzgeldaffäre beteiligt.

Am vergangenen Dienstag veranlasste die Staatsanwaltschaft Durchsuchungen der Geschäftsräume in Erlangen sowie von Immobilien in Tschechien und eines Archivs am Firmenstandort Offenbach. Die Ermittler seien auf umfangreiches Beweismaterial gestoßen, wie die Staatsanwaltschaft berichtet, das nun ausgewertet wird.

„Wir sind an einer raschen Aufklärung des Falls interessiert, wir stehen in enger Abstimmung mit den Behörden“, gab ein Areva-Sprecher in Erlangen bekannt. Areva NP ist ein gemeinsames Tochterunternehmen des französischen Energiekonzerns Areva und Siemens. Der französische Mutterkonzern Areva teilte mit, „die meisten der Verdächtigen haben das Unternehmen bereits verlassen. Areva befindet sich auf der Seite der Geschädigten und arbeitet mit den Ermittlern zusammen.“

(Redaktion)


 


 

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