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Fremdenverkehr

Bayerns Fremdenverkehr im Ferienmonat August

Hotellerie mit deutlichem Plus, Campingplätze mit starken Einbußen

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, meldeten die fast 13 600 geöffneten Beherbergungsbetriebe mit neun oder mehr Betten (einschl. der Campingplätze) für den August 2010 nahezu 3,1 Millionen Gästeankünfte (+4,3 Prozent gegenüber dem August 2009) und annähernd 9,6 Millionen Übernachtungen (+1,8 Prozent). Die Auslastung der gut 559 000 angebotenen Betten lag bei 49,4 Prozent, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste bei 3,1 Tagen.

Die Zahl der inländischen Gäste erhöhte sich im August 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,7 Prozent auf gut 2,2 Millionen, die Zahl der Übernachtungen von Inländern nahm im gleichen Zeitraum um 0,1 Prozent auf gut 7,8 Millionen zu. Die Besucherzahlen aus dem Ausland stiegen zweistellig: die Zahl der Gästeankünfte erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,2 Prozent auf gut 0,8 Millionen, die der Übernachtungen um 10,0 Prozent auf über 1,7 Millionen.

Die Zuwächse im bayerischen Reiseverkehr konzentrierten sich im Wesentlichen auf die Betriebsarten der Hotellerie (Gästeankünfte: +9,2 Prozent; Übernachtungen: +7,0 Prozent). Daneben meldeten nur noch die Vorsorge- und Reha-Kliniken sowohl bei Gästeankünften als auch bei Übernachtungen ein Plus. Die Betriebsarten des sonstigen Beherbergungsgewerbes, einschl. der Campingplätze, mussten im verregneten August überwiegend Einbußen gegenüber dem Vorjahresmonat hinnehmen.

In fünf der sieben bayerischen Regierungsbezirke nahmen im August 2010 die Gästezahlen zu, lediglich die Oberpfalz und Schwaben zählten jeweils weniger Gäste und Übernachtungen als im Vorjahresmonat. Die höchsten Zuwächse gab es in Oberbayern (Gästeankünfte: +8,5 Prozent; Übernachtungen: +3,7 Prozent) und in Mittelfranken (+6,6 Prozent; +3,2 Prozent).

Von Januar bis August 2010 besuchten knapp 18,9 Millionen Gäste einen bayerischen Beherbergungsbetrieb und übernachteten dort gut 53,2 Millionen Mal. Damit stieg die Zahl der Gästeankünfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,8 Prozent und die der Übernachtungen um 3,5 Prozent. Auch im Jahresverlauf waren die Zuwachsraten im Ausländerreiseverkehr zweistellig (Gästeankünfte: +15,4 Prozent; Übernachtungen: +13,6 Prozent).

(LfStaD)


 


 

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