Weitere Artikel
Bayerische M+E-Industrie

Im August 3.300 Stellen weniger

Der Beschäftigungsabbau in der bayerischen M+E-Industrie hat sich im August fortgesetzt. Gegenüber Juli nahm die Zahl der Beschäftigten um 3.300 bzw. 0,4 Prozent ab. Seit dem Höchststand im Oktober 2008 (760.000) gingen fast 28.000 Arbeitsplätze in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie verloren.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metallarbeitgeberverbände BayME und VBM, weist auf den im Vergleich zum Konjunktureinbruch immer noch moderaten Verlust an Arbeitsplätzen hin: "Von Oktober 2008 bis Juli 2009 gingen 4,1 Prozent der Stellen in der bayerischen M+E-Industrie verloren, Produktion und der Auftragseingang sanken im selben Zeitraum jedoch um knapp 20 Prozent." Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) wertet die Zahlen als Beweis für das Engagement der Arbeitgeber, "ihre Beschäftigten unter allen Umständen zu halten."

Brossardt betonte, dass laut einer Verbandsumfrage nur rund ein Viertel des bisherigen Beschäftigungsrückgangs auf Kündigungen zurückzuführen ist. „Die Firmen nutzen vor allem die natürliche Fluktuation oder verlängern befristete Verträge nicht.“ Auch die Kurzarbeit ist in dieser Situation hilfreich, doch Brossardt betonte, dass "mit jedem Tag, der vergeht, ohne dass sich ein nachhaltiger Aufschwung ankündigt, es für die Firmen schwerer wird, ihre Beschäftigten in dem Maß zu halten wie bisher."

Dem pflichtet Wirtschaftsminister Zeil bei: "Es kommt jetzt entscheidend darauf an, die Unternehmen zu entlasten. Das steuerpolitische Sofortprogramm der neuen Bundesregierung zum 1. Januar 2010 setzt dazu wichtige Impulse."


(Redaktion)


 


 

Beschäftigte
Stellen
Oktober
Brossardt
ME-Industrie
Arbeitsplätze
Firmen
Bayern
Zeil
juli
august

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Beschäftigte" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: