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Schaeffler gestaltet „Mobilität für morgen“ – Gute Wachstumsaussichten für 2014

Wachstumsstrategie fortgesetzt – Umsatz steigt währungsbereinigt um 2,9%, Automotive wächst um 8,6%; Ergebnisqualität gehalten – Angepasste EBIT-Marge bei 12,6% (Vj.: 12,7%); Organisations- und Führungsstruktur neu ausgerichtet – Programm „One Schaeffler“ gestartet; Positiver Ausblick – Umsatzwachstum 2014 von 5 bis 7% erwartet

Der internationale Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat seine Wachstumsstrategie auch im Jahr 2013 erfolgreich fortgesetzt. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 2,9 Prozent. Die Sparte Automotive wuchs währungsbereinigt sogar um 8,6 Prozent. Zugleich gingen die Umsätze der Sparte Industrie, die rd. 27 Prozent des Gesamtumsatzes der Schaeffler Gruppe ausmachten, währungsbereinigt um 8,1 Prozent zurück. „Die beiden Sparten Automotive und Industrie haben sich im Geschäftsjahr sehr unterschiedlich entwickelt. Während das Automotive-Geschäft erneut deutlich stärker als der Markt gewachsen ist, lagen die Umsätze der Sparte Industrie marktbedingt unter dem Niveau des Vorjahres“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Schaeffler AG, Klaus Rosenfeld. Unter Berücksichtigung der negativen Währungsumrechnungseffekte lag der Umsatz der Schaeffler Gruppe im Jahr 2013 bei 11,2 Milliarden EUR, was einem Zuwachs von 0,7 Prozent entsprach.

Ergebnisqualität gehalten – Starker Free Cash Flow

Bereinigt um einmalige Sondereffekte lag das Ergebnis vor Finanz-, Beteiligungser-gebnis und Ertragsteuern ( Marge -jahresueberschuss-gewinn-berechnung-kennzahl-_id36954.html'>EBIT ) im Jahr 2013 mit 1.410 Millionen EUR auf Vorjahresniveau. Die angepasste EBIT-Marge lag mit 12,6 Prozent dementsprechend unverändert auf hohem Niveau (Vj.: 12,7 Prozent). Die Einmalaufwendungen betreffen Personalstrukturmaßnahmen in Höhe von 48 Millionen EUR sowie die bilanzielle Vorsorge im Zusammenhang mit dem EU-Kartellverfahren in Höhe von 380 Millionen EUR. Inklusive der Sonderaufwendungen lag das EBIT bei 982 Millionen EUR (Vj.: 1.413 Millionen EUR) und die EBIT-Marge bei 8,8 Prozent.

Auf dieser Basis betrug das Konzernergebnis nach nicht beherrschenden Anteilen 865 Millionen EUR (Vj.: 870 Millionen EUR). Darin enthalten ist ein anteiliges Ergebnis aus der Beteiligung an der Continental AG in Höhe von 801 Millionen EUR (Vj.: 554 Millionen EUR), wovon 187 Millionen EUR aus dem Verkauf von 1,95 Prozent der Anteile der Schaeffler Gruppe an der Continental AG im dritten Quartal 2013 stammten.

Der Free Cash Flow betrug 629 Millionen EUR und verbesserte sich damit um 248 Millionen EUR gegenüber dem Vorjahreswert (Vj.: 381 Millionen EUR). Im Free Cash Flow ist eine Dividende in Höhe von 162 Millionen EUR aus der Beteiligung an der Continental AG enthalten. Die Ausgaben für Sachanlagen und immaterielles Vermögen beliefen sich auf 572 Millionen EUR und entsprachen damit dem geplanten Wert von rd. 5 Prozent des Umsatzes.

Im Geschäftsjahr 2013 hat die Schaeffler Gruppe weitere Maßnahmen zur Optimierung der Kapitalstruktur umgesetzt. Mit diesen Maßnahmen konnten die Finanzierungskosten weiter reduziert werden. Zudem hat das Unternehmen seine Finanz-schulden durch Sondertilgungen aus frei verfügbaren Mitteln und Erlösen aus dem Verkauf von rd. 2 Prozent der gehaltenen Aktien an der Continental AG um 1,1 Milli-arden EUR auf 6,3 Milliarden EUR reduziert. Die Netto-Finanzschulden (Finanz-schulden abzüglich Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente) verringerten sich dementsprechend auf rund 5,9 Milliarden EUR (Vj.: 6,8 Milliarden EUR). Auf dieser Basis lag der Verschuldungsgrad, definiert als Verhältnis von Netto-Finanzschulden zu angepasstem EBITDA , zum 31. Dezember 2013 bei 2,6 (Vj.: 3,2).

Die Beschäftigtenzahl zum Stichtag 31. Dezember 2013 lag bei 78.559 und damit um 2.460 Mitarbeiter bzw. 3,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Neueinstellungen erfolgten insbesondere in der Fertigung und den fertigungsnahen Bereichen, vor allem in den Regionen Asien/Pazifik, Nordamerika und Europa, hier speziell in Mitteleuropa.

Organisations- und Führungsstruktur neu ausgerichtet – Programm „One Schaeffler“ etabliert

Um die sich bietenden Wachstumsmöglichkeiten noch besser zu nutzen, hat die Schaeffler Gruppe ihre Organisations- und Führungsstruktur neu ausgerichtet. Der im Laufe des Jahres 2013 neu entwickelten Zielstruktur liegt eine durchgängige Mat-rixorganisation zugrunde, die drei Dimensionen umfasst: Sparten, Funktionen und Regionen. Zum 1. Januar 2014 wurde die regionale Aufstellung der Schaeffler Gruppe angepasst. Angesichts seiner wachsenden weltwirtschaftlichen Bedeutung wurde China als eigenständige Region etabliert. Zugleich wurden Korea, Japan und die Länder Südostasiens in einer neuen Region „Asien/Pazifik“ zusammengefasst. Indien ist nun Bestandteil der neu geschaffenen Region „Europa“, die neben Deutschland, die EU-Länder, den Nahen Osten, Afrika und Russland umfasst. Darüber hinaus wurden die bisherigen Regionen Nord- und Südamerika zu einer Region „Americas“ zusammengefasst. Die Regionen werden zukünftig von regionalen CEOs geführt, die dem Erweiterten Vorstand angehören. Damit reflektiert die Zusammensetzung des Erweiterten Vorstands alle drei Dimensionen der Matrixorganisation.

Im November 2013 wurde zudem das Programm „One Schaeffler“ gestartet, das – ausgehend von dem seit Jahren etablierten kontinuierlichen Verbesserungsprozess – die 20 weltweit wichtigsten Verbesserungsinitiativen für die Schaeffler Gruppe umfasst. Ein wesentliches gemeinsames Ziel der Initiativen ist es, Strukturen und Prozesse innerhalb des Unternehmens zu harmonisieren und stärker als bisher zu integrieren, um so interne Synergien zu heben und das Unternehmen noch effizienter aufzustellen.

Schaeffler gestaltet „Mobilität für morgen“

Darüber hinaus hat die Schaeffler Gruppe das Jahr 2013 genutzt, um den strategischen Fokus ihrer Wachstumsstrategie zu schärfen. Ausgehend von den großen Megatrends und veränderten Marktbedingungen, die das Geschäft des Konzerns bestimmen, fokussiert sich Schaeffler auf die Themenfelder „Umweltfreundliche Antriebe“, „Urbane und Interurbane Mobilität“ sowie „Energiekette“. Prof. Dr. Peter Gutzmer, Technologievorstand der Schaeffler AG, sagte: „Wir sind Entwicklungspartner mit umfassendem Systemverständnis des Antriebsstranges sowohl bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor als auch für Hybrid- und Elektromobilitätslösungen. Unsere Stärke liegt darin, unser Know-how aus dem Automobilbereich auf andere urbane und interurbane Mobilitätsformen wie Bahn und Luftfahrt, aber auch Formen der Energieerzeugung wie Wind-, Sonnen- und Wasserkraft zu applizieren. Von der Energieerzeugung über innovative Mobilitätskonzepte bis hin zu Aftermarket Services bieten wir somit Lösungen entlang der kompletten Wertschöpfungskette .“

Die Schaeffler Gruppe wendete im Geschäftsjahr 2013 mit 611 Millionen EUR (Vj.: 593 Millionen EUR) erneut rd. 5 Prozent des Konzernumsatzes in Forschung und Entwicklung auf, um die Grundlage für erfolgversprechende Innovationen und langfristige Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken. „Als kompetenter Innovations- und Technologieführer gestalten wir diese Fokusfelder durch eigene Forschung und Entwicklung aktiv mit und stellen für unsere Kunden und Geschäftspartner ein attraktives Produkt- und Serviceangebot zur Verfügung“, sagte Prof. Dr. Peter Gutzmer. Die hohe Innovationskraft der Schaeffler Gruppe zeigt sich unter anderem an der im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Anzahl der Patentanmeldungen. In der offiziellen Patentstatistik des Deutschen Patent - und Markenamts (DPMA) belegte Schaeffler mit 2.100 Patentanmeldungen im Jahr 2013 in der Liste der innovativsten Unternehmen Deutschlands Platz 2.

Ehrgeizige Ziele für 2014

Für das Geschäftsjahr 2014 gibt sich das Unternehmen optimistisch. „Wir werden unsere Wachstumsstrategie auch in diesem Jahr konsequent weiterverfolgen. Aufgrund der stringenten Ausrichtung unserer Geschäfte auf die globalen Wachstums-märkte, der hervorragenden Positionierung in unseren Geschäftsfeldern und der Vielzahl von Produktneuanläufen insbesondere in der Sparte Automotive gehen wir davon aus, im Jahr 2014 ein Umsatzwachstum vor Währungseinflüssen von 5 bis 7 Prozent zu erzielen“, sagte Klaus Rosenfeld. Für die Sparte Automotive erwartet das Unternehmen erneut ein deutlich stärkeres Umsatzwachstum als die weltweite Pro-duktionssteigerung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. In der Sparte Industrie weist die positive Entwicklung der Auftragseingänge im vierten Quartal 2013 auf ein moderates Wachstum der Umsatzerlöse im Jahr 2014 hin. Aufgrund der erwarteten verbesserten Ergebnissituation in der Sparte Industrie und der weiterhin stabilen Ergebnissituation in der Sparte Automotive geht das Unternehmen davon aus, auch in diesem Jahr eine operative Ergebnis-Marge (EBIT-Marge) von 12 bis 13 Prozent zu erwirtschaften.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Bei bestimmten Aussagen in dieser Pressemitteilung handelt es sich um zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind naturgemäß mit einer Reihe von Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen verbunden, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder implizierten Ergebnissen oder Entwicklungen in wesentlicher Hinsicht abweichen. Diese Risiken, Unwägbarkeiten und Annahmen können sich nachteilig auf das Ergebnis und die finanziellen Folgen der in diesem Dokument beschriebenen Vorhaben und Entwicklungen auswirken. Es besteht keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Entwicklungen oder aus sonstigen Gründen durch öffentliche Bekanntmachung zu aktualisieren oder zu ändern. Die Empfänger dieser Pressemitteilung sollten nicht in unverhältnismäßiger Weise auf zukunftsgerichtete Aussagen vertrauen, die ausschließlich den Stand zum Datum dieser Pressemitteilung widerspiegeln. In dieser Pressemitteilung enthaltene Aussagen über Trends oder Entwicklungen in der Vergangenheit sollten nicht als Aussagen dahingehend betrachtet werden, dass sich diese Trends und Entwicklungen in der Zukunft fortsetzen. Die vorstehend aufgeführten Warnhinweise sind im Zusammenhang mit späteren mündlichen oder schriftlichen zukunftsgerichteten Aussagen von Schaeffler oder in deren Namen handelnden Personen zu betrachten.

Den vollständigen Geschäftsbericht können Sie herunterladen unter
www.schaeffler-annual-report.com

(Redaktion)


 


 

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