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Kienbaum-Studie

Automobilbranche: Flexibilität notwendiger denn je

Flexible Personalpolitik in der Automobilbranche

Drei Viertel der Unternehmen gaben an, in ihrer Personalpolitik rechtzeitig auf die Krise reagiert zu haben: 75 Prozent haben frühzeitig Maßnahmen wie zum Beispiel Beantragung von Kurzarbeit, Freisetzung von Zeitarbeitskräften oder in Anspruchnahme von Zeitkonten ergriffen, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Unternehmen am Anfang der Wertschöpfungskette zeichneten sich als besonders tatkräftig aus: 89 Prozent haben präventiv Kurzarbeit beantragt. „Bemerkenswert ist, dass gerade Unternehmen am Anfang der Wertschöpfungskette besonders früh Maßnahmen eingeleitet haben. Die schlechtere konjunkturelle Lage schlägt sich an dieser Stelle gewöhnlich zeitverzögert nieder, wenn der Rest der Kette bereits betroffen war“, sagt Professor Ferdinand Dudenhöffer.

Automotive-Unternehmen setzen auf Zeitarbeitskräfte

Korrespondierend zum flexiblen Umgang mit Kurzarbeit und weiteren Maßnahmen der Personalpolitik wollen die Unternehmen der Automobilbranche mehr Zeitarbeitskräfte einstellen: 35 Prozent der Befragten geben an, dass im Idealfall mehr als zehn Prozent der Belegschaft auf Zeit angestellt sein sollten. Das ist jedoch nur bei zwei Prozent der befragten Unternehmen derzeit der Fall. Jeweils ein Viertel der Studienteilnehmer spricht sich dafür aus, dass bis zu fünf beziehungsweise bis zu zehn Prozent der Arbeitnehmer Zeitarbeitskräfte sein sollten. In der Praxis ist die Situation jedoch eine andere: Immerhin 55 Prozent der Unternehmen beschäftigt ausschließlich festangestelltes Personal. Ein Grund könnte die unzureichende Qualifikation der Zeitarbeiter sein: Ein Drittel der Befragten bewerten das Know-how und die Qualifikation von Zeitarbeitskräften als ausreichend bis ungenügend. „Der Vorteil von Zeitarbeitskräften liegt auf der Hand: In schwierigen Zeiten können Personalkosten einfach und zeiteffizient der Marktsituation angepasst werden“, sagt Martin Neuhold.

Technologieflexibilität ist Schwerpunkt der Unternehmen

Zwei Drittel der befragten Unternehmen erwarten in den kommenden Jahren Technologiesprünge. 61 Prozent der Unternehmen geben an, sich auf diese Entwicklungen speziell vorzubereiten: Dabei setzen 29 Prozent der Befragten auf Produktentwicklung, jeweils 24 Prozent auf die Optimierung der Produktion/Prozessentwicklung und die Weiterbildung und Förderung der Mitarbeiter.

Die Studie „Flexibilität als Lehre aus der Krise“ wird gegen eine Schutzgebühr von 100 Euro (+MwSt.) angeboten. Bitte wenden Sie sich an Martin Neuhold, der Ihnen auch für Rückfragen zur Verfügung steht. Telefon: +49 211 96 59-263, E-Mail: [email protected]

(Redaktion)


 


 

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