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Studie

Azubis kosten weniger und leisten mehr

Die Nettokosten für einen Auszubildenden sind seit 2000 um 40 Prozent gesunken. Das habe eine Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Bonn ergeben, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.).

Ein Auszubildender koste im Schnitt knapp 3.600 Euro und sei damit deutlich günstiger als eine neue Fachkraft, für deren Rekrutierung Kosten in Höhe von rund 4.200 Euro anfallen.

Arbeitsvermögen gestiegen
Gleichzeitig sei das Arbeitsvermögen eines Lehrlings deutlich gestiegen: Dieses habe im Jahr 2000 im Vergleich zu einer Fachkraft bei 49 Prozent gelegen. Nach der aktuellen Untersuchung sind es inzwischen 58 Prozent.

Ein Lehrling komme im ersten Lehrjahr auf 92 produktive Tage. 2000 waren es nur 54.

Sorgfältige Auswahl
Der Grund für diese Entwicklung: Die Unternehmen achten laut Studie inzwischen sorgfältiger auf die Qualifikation der Bewerber.

Für die Qualität der betrieblichen Ausbildung spreche auch, dass 57 Prozent der Betriebe eigene Azubis übernähmen.

In Industrie und Handel liege der Anteil sogar bei 70 Prozent. Allerdings sei für 2009 wegen der Konjunkturflaute mit einem Rückgang zu rechnen.

Weiterführende Informationen

(Mittelstand direkt)


 


 

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