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Airport Nürnberg

Bäume weichen Luftverkehr

Aufgrund von Sicherheitsbestimmungen im Luftverkehr müssen fünf Hektar Kieferwald nahe des Airport Nürnberg in Mischwald umgewandelt werden. Das Projekt ist über einen ausgedehnten Zeitrahmen anlegt und erfolgt Abstimmung mit Bundes- und Staatsministerien, der Nürnberger Umweltbehörde, der Forstverwaltung sowie der Deutschen Flugsicherung.

Sicherheit genießt im Luftverkehr absoluten Vorrang. Der Airport muss auch Landungen bei schlechten Wetterverhältnissen wie Regen, Schnee oder Nebel erlauben und dafür Hindernisse abbauen. Messflüge der Deutschen Flugsicherung (DFS) haben ergeben, dass der Wald im östlichen Flughafengebiet Sicherheitsflächen schneidet.

Der geplante Umbau soll "möglichst im Einklang mit den Belangen der Natur und unseren Nachbarn" realisiert werden, sagt Airport-Geschäftsführer Karl-Heinz Krüger zu den Hintergründen. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Klimawandel gerade bei Monokulturen wie den zur Umwandlung freigegebenen Kiefernbeständen bereits erhebliche ökologische und ökonomische Schäden durch Sturm, Windbruch und Schädlingsbefall hervorgerufen hätte.

(Redaktion)


 


 

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