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Siemens erhält größten Bahnauftrag aller Zeiten, Arbeitsplätze gesichert

Die Deutsche Bahn will in den kommenden Jahren rund sechs Milliarden Euro in neue Züge investieren. Der Technologiekonzern Siemens hat derzeit die besten Chancen, diesen Rekordauftrag zu erhalten. Wie die Bahn mitteilte, sei Siemens „Preferred Bidder“, also bevorzugter Anbieter.

„Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat die Modernisierung unserer Fahrzeugflotte für uns höchste Priorität“, sagte Bahnchef Rüdiger Grube gegenüber Welt Online. Der Konzern verhandle derzeit ausschließlich mit Siemens – einen endgültigen Zuschlag für die Bestellung wolle die Bahn bis zum Sommer erteilen. Neben Siemens hatte auch der französische Bahntechnikkonzern Alstom ein Angebot abgegeben. Die Franzosen gelten jedoch aufgrund der stockenden Verhandlungen zur Behebung der Probleme bei den ICE-Achsen als chancenlos.

Die neuen Züge sollen die inzwischen veralteten Züge sowohl der IC- und EC-Flotte als auch die ICE-1- und ICE-2-Züge ersetzen. Zunächst sollen ab dem Jahr 2015 bis zu 130 neue Züge, die bislang die Bezeichnung IC X tragen, die IC- und EC-Flotte ablösen. Ab dem Jahr 2025 will die Bahn dann die ersten ICE-Züge ersetzen. Siemens ließ indes verlauten, dass, sollte der Konzern den Auftrag tatsächlich erhalten, die Arbeitsplätze in der Bahntechnik-Sparte „langfristig gesichert“ seien. Vor allem die Werke in Uerdingen, im Großraum Erlangen und in Graz würden davon profitieren.

(Redaktion)


 


 

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