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Wohnungsmangel in Deutschland

Bauverbände wollen vorbeugen

In Deutschland werden immer weniger Wohnungen gebaut. In Großstädten wie auch in Nürnberg und Umgebung steigen die Mieten und erste Wohnungsengpässe zeichnen sich ab. Vor diesem Hintergrund haben sich der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), der Zentralverband des Baugewerbes (ZDB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) erstmalig zu einer gemeinsamen wirtschaftspolitischen Initiative, der „Initiative Wohnungsbau in Deutschland“, zusammengetan.

„Wir brauchen in der nächsten Legislaturperiode eine Neuausrichtung der Wohnungsbauförderung. Neben die erfolgreiche Förderung der Wohnungsmodernisierung muss künftig auch die Förderung des Abrisses und Neubaus von Ersatzwohnungen treten“, sagt Herbert Bodner, Präsident des HDB. Sonst seien insbesondere in den Ballungszentren Wohnungsengpässe nicht mehr zu vermeiden.

Die Zahl der neu erstellten Wohnungen lag nach Angaben des Statistischen Bundesamts im vergangenen Jahr bei nur 155.820. Vier Jahre zuvor wurden noch rund 100.000 Wohnungen mehr fertiggestellt. Der Staat hatte sich in den vergangenen Jahren immer mehr aus der steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus zurückgezogen. Nürnbergs Wirtschaftsdezernent Dr. Roland Fleck hatte bereits Anfang des Jahres einen Zehnjahresplan für den Wohnungsbau gefordert (wir berichteten).


(Redaktion)


 


 

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