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Rohstoffpolitik

BDI warnt vor Rohstofflücke

„Wir steuern auf eine Rohstofflücke zu. Globale, europäische und nationale Einschränkungen des Zugangs zu Rohstoffen bedrohen das für die Bewältigung der Krise wichtige Wachstum der deutschen Industrie.“ Das sagte Ulrich Grillo, Vorstandsvorsitzender der Grillo-Werke AG und Vorsitzender des BDI-Ausschusses Rohstoffpolitik, am Dienstag in Berlin.

„Wir brauchen eine ganzheitliche Rohstoffstrategie für Deutschland und
Europa, welche die politischen Beschränkungen der Rohstoffsicherheit
wirksam adressiert und sinnvoll an die EU-Rohstoffinitiative anknüpft“,
forderte Ulrich Grillo. „Handels- und Wettbewerbsverzerrungen auf den
internationalen Rohstoffmärkten schaden der deutschen Industrie und
gefährden Tausende Arbeitsplätze.“

Allein China beschränkt den Handel mit Rohstoffen und Halbzeugen durch
373 Exportzölle. Betroffen sind laut BDI Rohstoffe wie Kupfer, das für
Elektromotoren unverzichtbar ist sowie das Seltenerdmetall Neodym, das
für die Lasertechnik benötigt wird. „Bei neuen Elektromotoren steigt allein
der Kupferanteil im Fahrzeug von 25 auf 65 Kilogramm“, sagte Grillo.
„Wir verlangen, dass die Politik den Abbau von Handels- und
Wettbewerbsverzerrungen bei Rohstoffen konsequent einfordert – im
Rahmen der Wirtschafts-, der Außen- und der Entwicklungspolitik.“

(BDI)


 


 

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