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Begehrte Erlaubnis

Opt-Ins für E-Mail-Marketing generieren

„Kosten-Determinanten“ für den Mail-Empfänger

1. Aufwand zur Registrierung

Schon die Registrierung an sich kann eine Hürde darstellen. Je länger und komplizierter der Registrierungsprozess, desto wahrscheinlich ist es, dass Nutzer abspringen. Hier können wenige Klicks bzw. wenige Sekunden bereits den Unterschied machen. Gestalten Sie Ihr Opt-In Formular daher so einfach wie möglich. Fragen Sie nur die notwendigsten Daten ab, also die E-Mail Adresse und möglicherweise Name und Anrede, und zwar gesammelt in einem Formular, um den Nutzern das Klicken durch mehrere Seiten zu ersparen. Auch wenn Sie, insbesondere für die Individualisierung, weitere Daten benötigen, sollten Sie diese erst im späteren Dialogverlauf abfragen, z.B. im Rahmen der Willkommensserie. Auch die Bestätigung der Registrierung per Double-Opt-In Mail sollte so unkompliziert wie möglich sein. Versenden Sie die Double-Opt-In-Mail daher immer direkt nach der Registrierung und gestalten Sie die Mail so, dass der Bestätigungslink direklt ins Auge springt.

2. Opt-Out Prozess

Was für die Einwilligung zum E-Mail Marketing gilt, gilt auch für die Rücknahme dieser Einwilligung. Nutzer erwarten, dass sie ihre Einwilligung jederzeit wieder problemlos widerrufen können. Leider erschweren viele Unternehmen ihren Nutzern die Abmeldung immer noch unnötig und sorgen damit für Verärgerung, nicht nur gegenüber dem jeweiligen Unternehmen, sondern auch gegenüber dem Instrument E-Mail Marketing generell. Oder sie verzichten ganz auf eine Abmeldefunktion, was nicht nur wenig nutzerfreundlich sondern auch gesetzlich verboten ist. Gestalten Sie Ihren Abmeldeprozess daher so einfach wie möglich.

3. Datenschutzbedenken

Die Einwilligung zum E-Mail Marketing geht immer einher mit der Übermittlung personenbezogener Daten, mindestens der E-Mail Adresse. Eine Studie des DDV aus dem Jahr 2013 belegt, dass Nutzer grundsätzlich kein Problem damit haben, personenbezogene Daten preiszugeben, sie sind jedoch äußerst sensibel, wenn es um den Schutz diese Daten geht. Die Angst vor Datenmissbrauch ist daher eine der größten Hürden auf dem Weg zur E-Mail Marketing Einwilligung. Um diese Angst zu nehmen, sollten Sie daher nicht nur auf die strikte Einhaltung der rechtlichen Regelungen achten (was selbstverständlich sein sollte), sondern die Einwilligung möglichst transparent zu gestalten, um das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen. Es muss unmissverständlich ersichtlich sein, für welche Zwecke die Daten verwendet werden, welchen Nutzen der Nutzer daraus zieht, in welcher Regelmäßigkeit er kontaktiert wird und wie er seine Einwilligung wieder zurückziehen kann. Auch Datenschutzsiegel, wie z.B. die ISO/IEC27001 Zertifizierung, wirken sich vertrauensbildend aus.

(ots / Redaktion)


 


 

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