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Dokumentationspflichten

Anlageberatung jetzt noch kundenorientierter

Seit Jahreswechsel gelten für Geldinstitute strengere Beratungs- und Dokumentationspflichten im Wertpapiergeschäft. Wie Kunden von den Neuregelungen bei der Anlageberatung profitieren.

Für Bankkunden beginnt das Jahr mit positiven Nachrichten. Seit Jahresbeginn gelten bei der Anlageberatung zu Finanzinstrumenten neue gesetzliche Regelungen, die Kundeninteressen noch stärker Rechnung tragen. Von Bedeutung sind die Neuerungen für Privatkunden, die insbesondere Wertpapiergeschäfte tätigen und sich dabei beraten lassen. Die PSD Bank Köln begrüßt die Neuregelungen im Sinne einer qualitativ hochwertigen und kundenorientierten Beratung.

Privatkunden, die von ihrer Bank zu Finanzinstrumenten beraten werden, erhalten nach Abschluss der Beratung ein vom Anlageberater unterschriebenes Protokoll. Es muss Anlegern vor dem Vertragsabschluss ausgehändigt oder übermittelt werden. Kunden können so in Ruhe prüfen, ob das Beratungsgespräch richtig, vollständig und transparent wiedergegeben wird. Das Protokoll beinhaltet die wesentlichen Aspekte des Beratungsgesprächs. Dazu zählen neben formalen Angaben wie Anlass, Gesprächsdauer und Finanzsituation auch Anlageziele, Risikobereitschaft sowie Kenntnisse und Erfahrungen des Kunden. Zudem werden die von der Bank erteilten Empfehlungen und die dafür maßgeblichen Gründe erfasst. Zusätzlich erhält der Bankkunde Produktinformationen zu allen empfohlenen Anlagen.

Auch individuelle Zusatzangaben sind im Beratungsprotokoll möglich. Werden protokollierte Aussagen nicht richtig wiedergegeben, können Kunden den Berater bitten, die Unterlagen entsprechend zu ändern. Infolge der neuen Beratungs- und Dokumentationspflichten steht das persönliche Risikoprofil des Anlegers jetzt im Mittelpunkt der Finanzberatung.

Kritisch bewertet die PSD Bank Köln die gesetzlichen Neuregelungen zur telefonischen Beratung. "Wir hätten es unseren Kunden gerne weiterhin ermöglicht, unmittelbar nach der telefonischen Beratung eine Order bei uns aufzugeben. Das Gesetz schränkt sowohl für unsere Kunden als auch für unser Haus die Flexibilität und Verlässlichkeit der telefonischen Beratung ein. Wir werden auch weiterhin telefonisch beraten, eine Ordererteilung ist aber nun erst möglich, nachdem wir den Kunden das Beratungsprotokoll übersandt haben", erklärt Ralf Eibel, Vorstand der PSD Bank Köln. Zugleich betont er: "Selbstverständlich werden wir unser persönliches Beratungsangebot in unseren Haupt- und Zweigstellen im bisherigen Umfang aufrechterhalten."

(Redaktion)


 


 

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