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Bitkom-Umfrage

Deutsche horten ihr Alt-Handys

Rund 85,5 Millionen alte und ungenutzte Mobiltelefone schlummern derzeit in deutschen Schubladen, Kellern und auf Speichern. Und das, obwohl rund 80 Prozent der verwendeten Materialien in einem Handy wiederverwertet werden können. Darunter sind auch Metalle wie Gold, Silber und Kupfer.

In einer vom Hightech-Verband Bitkom initiierten Umfrage gaben 70 Prozent aller Befragten an, sie besäßen derzeit mindestens ein altes Mobiltelefon zu Hause. Das sind fast 50 Millionen Bürger. "Die Verbraucher sollten ihre Alt-Handys recht bald zurückgeben", sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. "Handys enthalten viele wertvolle Rohstoffe, die in die Wertstoff-kreisläufe zurückgeführt werden müssen." Generell ist die Entsorgung über alle großen Netzbetreiber aber auch Recyclinghöfe möglich.

Vor Rückgabe: Daten löschen

In den Hausmüll dürfen Handys jedoch nicht geworfen werden. Das ist laut Elektrogesetz verboten - wird jedoch von 2 Prozent der Befragten getan. Fast jeder vierte Handybesitzer verkauft sein Mobiltelefon irgendwann, jeder fünfte verschenkt es. Egal ob Verkauf, Weiter- oder Rückgabe: Alle privaten Daten sollten vom Handy gelöscht werden. Es wird empfohlen, alle Nutzerdaten des Telefons über entsprechende Funktionen komplett zu löschen. Externe Speicherkarten sollten vor dem Entsorgen entfernt oder komplett mit einer speziellen Software gelöscht werden.

(Redaktion)


 


 

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