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Kolumne

Die „Blue Card“

Immer mittwochs gibt die Kanzlei DR KREUZER & COLL Tipps zu aktuellen Rechtsfragen.

Zu Zeiten des Fachkräftemangels suchen deutsche Unternehmen nicht nur in Deutschland nach qualifizierten Arbeitskräften sondern auch im Ausland.

Aufgrund dieses Aspektes soll auch Deutschland für qualifizierte ausländische Fachkräfte immer attraktiver werden. Genau aus diesem Grund darf es nach Meinung der Deutschen Industrie- und Handelskammer bei der Niederlassung für ausländisches Fachpersonal keine neuen Beschränkungen und Befristungen geben.

Um Arbeitskräfte aus dem Ausland anzuwerben strebt die Bundesregierung an, den qualifizierten Fachkräften die sogenannte „Blue Card“ zu erteilen. Diese stellt dann einen Aufenthaltstitel dar, womit Hochqualifizierten die Zuwanderung erleichtert wird.  Diesbezüglich muss der Bundesrat noch seine Zustimmung erteilen.

Die Inhaber eine „ Blue Card“ sollen jetzt bei einem jährlichen Einkommen von 44.000,- EUR für vier Jahre in Deutschland arbeiten können. Für spezielle Berufe, wie beispielsweise den des Ingenieurs muss der Jahresverdienst nur 33.000,- EUR betragen, sowie die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit vorliegen. Bei einem befristeten Arbeitsvertrag soll die Karte für die Dauer der Befristung sowie für weitere drei Monate ausgestellt werden.

Auch ist es möglich eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten, wenn zwei Jahre in die Sozialversicherung einbezahlt wurde und zusätzlich ein Integrationskurs besucht wurde.

(Günther Kreuzer)


 


 

Blue Card
Fachkräfte
Bundesagentur für Arbeit

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